Erschreckender Prozess: Vater schwängert seine zwölfjährige Tochter, Baby stirbt

Der Prozess wird am Landgericht Zwickau verhandelt (Archivfoto).
Der Prozess wird am Landgericht Zwickau verhandelt (Archivfoto).  © Sven Gleisberg

Zwickau - Bei diesem Fall fehlen einem die Worte. Der 34-jährige Rene H. aus Crimmitschau schwängerte seine zwölfjährige Tochter. Das Baby starb fünf Tage nach der Geburt.

Wie die BILD berichtet, gebar die Tochter ein missgebildetes Baby. Am 31. März 2017 kam Sohn Karl im Heinrich-Braun-Krankenhaus zur Welt. Staatsanwältin Cornelia Heiner (39): "Das Kind hatte massive Fehlbildungen und litt an Gendefekten. Sie wussten, dass Sie der Vater sind".

Rechtsmedizinerin Dr. Uta G. (46) verglich das Blut des Babys mit einer Speichelprobe von Rene H.: "Er ist der Erzeuger".

Wie das Blatt weiter schreibt, bleibt der sechsfache Vater dabei: "Ich habe nicht mit ihr geschlafen, nach der Arbeit habe ich keinen Sinn für Sex."

Da bleibt die Frage bestehen, wie die Zwölfjährige dann überhaupt schwanger wurde. Darauf hatte der Rechtsanwalt des Angeklagten eine sehr kuriose Antwort parat: "Seine Tochter hat die Befruchtung selbst herbeigeführt", so Verteidiger Uwe Dietrich. Zur Mutter soll die Tochter gesagt haben, dass "Papa geschlafen hat und sie sei neugierig gewesen."

Die heute 13-Jährige sei laut dem Bericht verschlossen und besuche das Grab des kleinen Karl regelmäßig. Das Mädchen soll kommende Woche aussagen. Dem Vater droht eine langjährige Haftstrafe.


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