Seit 40 Jahren täglich im Einsatz! Sein Moskwitsch rollt und rollt ...





Gerhard Schott (78) in seinem unverwüstlicher Moskwitsch 2140.
Gerhard Schott (78) in seinem unverwüstlicher Moskwitsch 2140.  © Klaus Jedlicka

Zwickau - Unverwüstlich, robust, einfach zu reparieren - Gerhard Schott (78) gerät ins Schwärmen, wenn es um seinen Moskwitsch 2140 geht. Der 75 PS starke Pkw aus der russischen Hauptstadt Moskau ist seit 40 Jahren sein treuer Begleiter.

„Er hat schon über eine Million Kilometer auf dem Buckel“, sagt der Rentner. Und das mit nur zwei Motoren. Nie ließ der Wagen seinen Fahrer im Stich. Der Spritverbrauch ist mit zehn Litern auf 100 Kilometern noch moderat.

Schott fährt den „Mossi“ seit dieser 1976 in die damalige DDR geliefert wurde. „Ich habe ihn selbst aus Mühlhausen abgeholt“, sagt Schott. Zunächst war das weiß-schwarze Gefährt sein Dienstwagen am Heinrich-Braun-Klinikum, später übernahm er ihn in Privatbesitz.

17.600 Ostmark hat das russische Mittelklasse-Modell einst gekostet. „Heute ist er 7000 Euro wert“, so Schott. Natürlich ist Rost ein Thema. „Man muss bei diesem Auto etwas für das Auto tun. Nur reinsetzen und fahren ist nicht“, sagt Schott.

In ganz Zwickau ist der Moskwitsch ein Exot. Es ist der einzige noch voll zugelassene seiner Art. „Es gibt noch einen zweiten, aber der hat nur Saisonkennzeichen“, weiß Schott.

Er nutzt seinen Mossi täglich. Und das soll so bleiben.

Seit 40 Jahren gehören die beiden zusammen.
Seit 40 Jahren gehören die beiden zusammen.  © Klaus Jedlicka

Titelfoto: Klaus Jedlicka


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