Lauenbrück - Flammen, Trümmer und ein Großaufgebot der Feuerwehr: Am Dienstagabend kam es zu einer Explosion auf einem Mobilheimpark bei Lauenbrück (Kreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen). Es gab mehrere Schwerstverletzte.
Laut Mitteilung der Polizei habe die 77-jährige Bewohnerin des Mobilheims Gasgeruch wahrgenommen und ihre Nachbarin (71) sowie den 46-jährigen Hausmeister des Platzes hinzugezogen.
Plötzlich kam es zu einer massiven Explosion. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich die drei Personen im Mobilheim beziehungsweise auf dem Grundstück auf.
Gegen 17.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte aus. Die erste Meldung lautete "Brand nach Explosion", teilte die Feuerwehr später mit.
Als die ersten Einsatzkräfte in dem abgelegenen Waldgebiet außerhalb der Ortschaft eintrafen, stand das betroffene Mobilheim bereits in Vollbrand.
An der Einsatzstelle bot sich den Feuerwehrleuten ein heftiges Bild: Teile der Außenwände lagen mehrere Meter vom eigentlichen Gebäude entfernt. Sofort starteten Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten.
Die drei Personen erlitten schwerste Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung vor Ort in Kliniken gebracht.
Feuer auf Mobilheimpark: Löscharbeiten gestalteten sich schwierig
Ein direkt neben dem brennenden Gebäude abgestelltes Auto wurde durch den Brand ebenfalls beschädigt.
Auch ein angrenzendes Mobilheim blieb nicht unversehrt: Durch die starke Hitze platzte dort eine Fensterscheibe. Eine weitere Brandausbreitung konnte jedoch erfolgreich verhindert werden.
Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Die abgelegene Lage des Mobilheimparks stellte die Feuerwehr vor eine zusätzliche Herausforderung. Direkt an der Brandstelle stand nicht ausreichend Löschwasser zur Verfügung.
Deshalb mussten die Einsatzkräfte eine umfangreiche Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aufbauen. Dafür verlegten sie zahlreiche Feuerwehrschläuche. Nach ersten Schätzungen waren rund 100 Feuerwehrkräfte aus mehreren Ortsfeuerwehren im Einsatz.
Wie es zu der Explosion kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt.
Erstmeldung am 27. November um 21.11 Uhr, aktualisiert am 28. November um 8.53 Uhr.