Starker Anstieg in NRW: Immer mehr Frauen und Mädchen mit Essstörungen im Krankenhaus

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Von Frank Christiansen

Düsseldorf - Die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Essstörungen bei Mädchen und Frauen ist in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen.

Zwischen 2020 und 2024 ist die Anzahl stationärer Behandlungen aufgrund von Essstörungen erheblich gestiegen. (Symbolbild)
Zwischen 2020 und 2024 ist die Anzahl stationärer Behandlungen aufgrund von Essstörungen erheblich gestiegen. (Symbolbild)  © Annette Riedl/dpa/dpa-tmn

Die stationären Behandlungsfälle stiegen zwischen 2020 und 2024 um 31 Prozent auf rund 2200 Fälle.

Das geht aus einer Antwort der NRW-Landesregierung auf eine SPD-Anfrage hervor. 

Die Zahl der ambulanten Behandlungen stieg bei Mädchen und Frauen im gleichen Zeitraum um 12,5 Prozent. Wurden 2020 insgesamt 66.600 Fälle registriert, waren es 2024 bereits 74.900.

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Besonders stark nahm die Zahl der ambulanten Fälle bei 20- bis 29-jährigen Frauen zu. Bei den unter Zehnjährigen ging die Zahl dagegen von 2910 auf 2750 Fälle zurück. 

Bei Männern stagnierten die ambulanten Behandlungen im selben Zeitraum zwischen 18.200 und 19.040 Fällen.

Stationär lagen die Fälle bei Männern zwischen 150 und 180 Fällen. Die Auswertung bezieht sich auf die Mehrheit der gesetzlich Versicherten, Privatversicherte wurden nicht erfasst.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa/dpa-tmn

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