40 Minuten, zwei Bundesländer: Jugendliche liefern sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei auf A3

Von Celine Frohnapfel

Montabaur - Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren haben eine Verfolgungsjagd auf der A3 mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und sogar einem Polizeihubschrauber ausgelöst.

Auch ein Polizeihubschrauber kam bei der wilden Verfolgungsjagd auf der A3 zum Einsatz. (Symbolfoto)  © Wolfram Kastl/dpa

Die beiden Minderjährigen aus Nordrhein-Westfalen fielen zunächst am Sonntagabend auf, als sie mit einem Auto mit hessischem Kennzeichen in Frankfurt am Main nach einem Verkehrsverstoß nicht wie von der Polizei aufgefordert hielten.

Daraufhin flüchteten die Jugendlichen in dem Auto auf die A3 Richtung Köln, wobei es zu mehreren "rasanten und gefährlichen" Fahrmanövern kam, wie die Polizei mitteilte.

Hinter der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz gerieten sie auf Höhe von Montabaur allerdings in eine Baustelle. Durch den langsameren Verkehr konnte die Polizei das Auto dort schließlich nach rund 40 Minuten Verfolgung stoppen.

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Der 16-jährige Fahrer ohne Führerschein versuchte laut Polizei trotzdem, mit dem Wagen zu entkommen, und touchierte zwei unbeteiligte Autos. Auch ein hessisches Polizeiauto wurde noch durch einen während der Flucht aus dem Fenster geworfenen Gegenstand beschädigt.

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Über 50 Einsatzkräfte an wilder Verfolgungsjagd beteiligt

Schließlich gelang es der Polizei, die beiden Jugendlichen festzunehmen. Sie seien dafür aus dem Auto gezogen worden, hieß es. Beide wurden demnach noch in der Nacht einem Erziehungsberichtigen übergeben. Aktuell werde ermittelt, wie sie in den Besitz des Autos gekommen sind. 

Insgesamt waren den Angaben zufolge ungefähr 50 Einsatzkräfte aus Hessen und Rheinland-Pfalz an der Verfolgungsjagd beteiligt, außerdem ein rheinland-pfälzischer Polizeihubschrauber.

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