Speyer - Schockierende Post für die jüdische Gemeinde in Speyer (Rheinland-Pfalz)! Ein bislang unbekannter Täter hat in einem Drohbrief angekündigt, die Synagoge in die Luft zu sprengen. Doch damit nicht genug: In dem Umschlag befand sich auch eine zunächst rätselhafte Substanz.
Wie die Polizei berichtet, wurde das beunruhigende Schreiben am Freitagmorgen gegen 10 Uhr bei der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz in Speyer entdeckt.
Der Inhalt hatte es in sich: Neben fremdenfeindlichen Äußerungen enthielt der Brief eine unmissverständliche Drohung. Der unbekannte Verfasser kündigte an, die Synagoge sprengen zu wollen.
Für zusätzliche Brisanz sorgte ein unbekanntes Pulver, das dem Schreiben beigelegt war. Spezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) nahmen die verdächtige Substanz daraufhin genauer unter die Lupe.
Immerhin hier konnte die Polizei inzwischen Entwarnung geben: Bei dem Pulver handelt es sich nach Angaben der Ermittler um einen ungefährlichen Stoff.
Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren
Ob von der Bombendrohung tatsächlich eine konkrete Gefahr ausgeht, ist dagegen noch unklar. Experten des Landeskriminalamtes prüfen derzeit, wie ernst die Ankündigung einzuschätzen ist.
Unterdessen hat die Kriminalpolizei Ludwigshafen die Ermittlungen übernommen. Wer hinter dem Drohbrief steckt, ist bislang nicht bekannt.