Erschossener Jäger (†48) in der Pfalz: Obduktionsergebnis gibt entscheidenden Hinweis

Von Piera Tomasella

Kaiserslautern/Trippstadt - Zwei Tage nach dem Tod eines Jägers in Trippstadt in der Pfalz geht die Staatsanwaltschaft von einem Jagdunfall aus.

Die Obduktion ergab, dass der Jäger (†46) durch Kugeln aus seiner eigenen Waffe starb. (Symbolfoto)  © Roland Weihrauch/dpa

Der 48-Jährige wurde am Dienstag während einer Drückjagd wohl von zwei Kugeln aus seiner eigenen Flinte erschossen, wie die Ermittler auf Grundlage des vorläufigen Obduktionsergebnisses und der bisherigen Ermittlungen mitteilten.

Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gebe es bislang nicht. 

Der Jäger hatte den Ermittlern zufolge wohl auf seinem Jagdsitz im Wald bei Johanniskreuz (Kreis Kaiserslautern) gestanden, während seine doppelläufige Flinte entweder unten stand oder ihm herunterfiel.

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Eine Erschütterung sorgte mutmaßlich dafür, dass die Waffe unabsichtlich auslöste.

Die beiden abgefeuerten Kugeln drangen daraufhin von unten in die Seite seines Körpers ein und traten oben am Hals wieder aus.

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Zwei Jagdkollegen entdeckten den regungslosen Mann, als sie ihn nach der Drückjagd abholen sollten. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen kam für den 48-Jährigen nach Angaben der Polizei jede Hilfe zu spät. Daraufhin wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

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