Fahrer lässt Kennzeichen am Motorrad umklappen und flüchtet mit 180 km/h vor Polizei, ein Jahr später schlagen die Beamten zu

Von Marcel Gnauck

Landkreis Bernkastel-Wittlich - Erst ein Jahr nach einer Verfolgungsfahrt im Landkreis Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz) haben Polizisten einen geflüchteten Motorradfahrer gefasst.

Der Mann war mit bis zu 180 km/h der Polizei entkommen, zudem hatte er sein Kennzeichen auf Knopfdruck umklappen können. (Symbolbild)  © 123RF/pixelschoen

Der 21-Jährige soll dabei damals im Hunsrück eine Geschwindigkeit von bis zu 180 Kilometern pro Stunde erreicht haben.

Während der Flucht sei das Nummernschild der Maschine eingeklappt und für die Beamten nicht lesbar gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Einige Motorradfahrer montieren eine solche Kennzeichenklappe nachträglich an ihre Maschine, erklärte er.

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Dann können sie mit einem Schalter oder per Hand das Nummernschild wegklappen. Für die hinterherfahrenden Beamten sei das Kennzeichen dann nicht mehr lesbar.

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Motorradfahrer muss 6000 Euro Strafe zahlen

Die Beamten verloren damals den Motorradfahrer auf der B327 bei Morbach aus den Augen. Bei seiner Flucht soll der junge Mann auch andere Fahrzeuge gefährlich überholt haben. 

Inzwischen konnten sie den Mann ausfindig machen - wie genau, wollten die Ermittler aber nicht sagen. Der 21-Jährige ist nun seinen Führerschein für zwei Monate los und muss 6000 Euro Strafe zahlen.

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