Erdbeben in der Altmark: Stärkste Erschütterung seit Beginn der Messungen

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Kalbe - In Kalbe (Altmarkkreis Salzwedel) hat es ein ungewöhnliches Erdbeben gegeben. Die Erschütterung in der Nacht zu Dienstag war offenbar die stärkste, die bislang in der Region gemessen wurde.

Das Erdbeben soll eine Stärke von bis zu 2,4 erreicht haben. (Symbolbild)
Das Erdbeben soll eine Stärke von bis zu 2,4 erreicht haben. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Wie das Fachportal Erdbebennews berichtet, registrierte das Thüringer Seismologische Netz das Beben gegen 1.07 Uhr zwischen den Ortschaften Kalbe und Klötze. Es erreichte eine Stärke von 2,4.

Damit könnte ein neuer Rekord aufgestellt worden sein. Die Altmark zählt zu den Regionen Deutschlands, in denen Erdbeben äußerst selten vorkommen.

Laut den Berechnungen des Portals könnten rund 9000 Menschen die Erschütterungen leicht gespürt haben. Möglich waren etwa ein kurzes Zittern, ein dumpfes Grollen oder knallartige Geräusche.

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Schäden seien bei dieser Stärke allerdings nicht zu erwarten. Auch Nachbeben wurden zunächst nicht registriert.

Als Ursache vermuten die Experten natürliche Bewegungen der Erdkruste. Zwar können auch Erdgasförderung oder Salzbergbau Erdbeben auslösen, für einen solchen Zusammenhang gibt es in diesem Fall jedoch keine Hinweise.

Schon im Jahr 1680 soll es in der Altmark ein deutlich spürbares Erdbeben gegeben haben. Wie stark es damals tatsächlich war, lässt sich heute allerdings nicht mehr feststellen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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