Landtagswahl: 28 Wahlbezirke müssen noch mal ausgezählt werden

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Weißenfels - Patzer bei der Auszählung: Wegen eines technischen Fehlers müssen die Stimmzettel aus mehreren Wahlkreisen erneut geprüft werden.

Im Burgenlandkreis müssen die Stimmzettel erneut ausgewertet werden. (Symbolfoto)
Im Burgenlandkreis müssen die Stimmzettel erneut ausgewertet werden. (Symbolfoto)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

In den 28 Wahlbezirken der Wahlkreise 39 (Weißenfels), 40 (Naumburg) und 41 (Zeitz) wurden die Ergebnistabellen für die Stimmzählungen falsch ausgefüllt.

"Es war einfach so, dass dort eine Spalte ausgefüllt war – meistens war es die Summenspalte – und das ist am Ende für die Ergebnisfeststellung im Kreiswahlausschuss nicht plausibel", sagte Kreiswahlleiter Maik Wittke gegenüber MDR Sachsen-Anhalt. Auch wich in einem Fall die erste Ergebnismeldung von der tatsächlichen Niederschrift ab.

Grund für den technischen Patzer sei laut Wittke eine Änderung in der Dokumentation, an die viele Wahlhelfer, die schon seit Jahren dabei sind, noch nicht gewohnt seien.

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Auch in zwei Bezirken der westlichen Börde muss noch einmal gezählt werden, da die eingereichten Wahlniederschriften nicht vollständig waren, hieß es. In einem Bezirk in Dessau-Roßlau müssen die Stimmen geprüft werden, da man dort eine "kleine Unregelmäßigkeit" entdeckt habe.

Am Mittwoch, drei Tage nach der Landtagswahl, werden deshalb alle Stimmzettel der jeweiligen Bezirke erneut ausgezählt, "genau so, wie das im Wahllokal wahrscheinlich auch stattgefunden hat", wurde Wittke vom MDR zitiert.

Die Auszählung findet wie üblich öffentlich statt und soll spätestens am Mittwoch beendet werden. Der Kreiswahlleiter gehe aber nicht davon aus, dass sich das Wahlergebnis ändern wird.

Originalmeldung von 9.42 Uhr, zuletzt aktualisiert um 12.38 Uhr.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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