Sicherheitslücke bei Webseiten: Städte und Klinik schränken Onlineangebote ein

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Von Daniel Josling

Halberstadt/Merseburg - Wegen einer Sicherheitswarnung vor Schwachstellen in der Programmiersprache PHP haben mindestens zwei Kommunen in Sachsen-Anhalt ihre Onlineangebote eingeschränkt.

Aus Vorsicht vor möglichen Hackerangriffen haben mehrere Institutionen in Sachsen-Anhalt ihre Webseiten vorübergehend abgeschaltet. (Symbolfoto)
Aus Vorsicht vor möglichen Hackerangriffen haben mehrere Institutionen in Sachsen-Anhalt ihre Webseiten vorübergehend abgeschaltet. (Symbolfoto)  © Sina Schuldt/dpa

Betroffen sind die Städte Halberstadt und Merseburg sowie das Harzklinikum, wie die Einrichtungen mitteilten.

In Halberstadt sind die Internetseite der Stadt, das Ratsinformationssystem und das Stellenportal vorübergehend nicht erreichbar.

Die Stadt im Landkreis Harz ließ die Angebote vorsorglich wegen einer Warnung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) abschalten, wie sie mitteilte. Ein Cyberangriff sei damit nicht verbunden.

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Auch Merseburg schränkte sein Onlineangebot am Mittwochnachmittag ein. Die Stadt arbeite an einer Lösung und habe die Maßnahme auf Empfehlung ihres IT-Dienstleisters getroffen, teilte sie auf Instagram mit.

Das Harzklinikum nahm seine externe Website ebenfalls vorsorglich vom Netz. Die Klinik begründete den Schritt mit ihrer Verantwortung als Betreiber kritischer Infrastruktur. Die Website solle mindestens bis Donnerstag um 8 Uhr offline bleiben.

Eine unmittelbare Gefährdung oder einen Sicherheitsvorfall gebe es nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Die interne IT und die Patientenversorgung seien nicht betroffen, teilte die Klinik mit.

Sicherheitsupdates angekündigt

Betroffen sind Sicherheitslücken in verschiedenen Versionen von PHP. Angriffe auf betroffene Server könnten laut Halberstädter Stadtverwaltung nicht ausgeschlossen werden.

Sicherheitsupdates waren für Mittwoch um 16 Uhr angekündigt. Anschließend sollten die Systeme geprüft und schrittweise wieder in Betrieb genommen werden. Wie lange die Einschränkungen dauern sollten, war zunächst unklar.

Über Neuigkeiten informieren die beiden Städte auf ihren Social-Media-Kanälen - etwa auf Instagram.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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