Vermeintlicher Gewalttäter mit Waffe verschanzt: Entwarnung nach Großeinsatz in Halle

Von Sebastian Münster, Chris Pechmann

Halle (Saale) - Wegen einer Bedrohungslage ist es am Montag in Halle zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Später gaben die Behörden Entwarnung. Für den Hinweisgeber könnte der Fall Konsequenzen haben.

In Halle-Trotha lief seit Montagnachmittag ein Einsatz der Polizei.  © Heiko Rebsch/dpa

Wie die Polizei in Halle am Abend mitteilte, stellte sich die durch einen Zeugen geschilderte Bedrohungslage als unwahr heraus! Dieser teilte zuvor mit, dass sich in einer Wohnung in der Brachwitzer Straße in Halle (Saale) ein Mann aufhalten soll, welcher Menschen mit Waffen töten wolle.

Der vermeintliche Gewalttäter soll eine Schusswaffe sowie Sprengmittel gehabt haben. Zudem hätten sich weitere Personen im Gebäude aufgehalten.

Polizei und Spezialeinheiten durchsuchten nach Alarmierung gegen 13.15 Uhr das Objekt an der Ecke Trothaer Straße und Brachwitzer Straße im Norden der Saalestadt. Medienberichten zufolge soll es sich um ein Wohnungs-Bordell gehandelt haben. Die Polizei bestätigte die Angabe nicht.

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Vor Ort fanden Behörden weder Waffen noch anderweitig gefährliche Gegenstände. Auch eine beschriebene Person wurde nicht angetroffen, hieß es.

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Hinweisgeber könnte Straftat vorgetäuscht haben

Behörden waren mit einem Großaufgebot vor Ort.  © Heiko Rebsch/dpa

Wie die Polizei weiter mitteilte, überprüfe man nun Ermittlungen gegen den Hinweisgeber wegen Vortäuschen einer Straftat.

Zudem informierten Behörden darüber, dass man parallel dazu in der Theodor-Roemer-Straße einen seit Tagen verstorbenen Senior gefunden hätte. Dies würde jedoch nicht im Zusammenhang mit dem Einsatz an der Brachwitzer Straße stehen.

Die Ermittlungen dauern an, man gehe jedoch nicht von einer Fremdeinwirkung aus, so die Polizei.

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Erstmeldung vom 19. Oktober 2026, 17.20 Uhr; letzte Aktualisierung vom 19. Oktober 2026, 22.37 Uhr.

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