Besorgniserregende Studie: Vier von zehn Studierenden geht es nicht gut

Dresden - Zu Beginn des Wintersemesters 2026/2027 veröffentlichte die Ersatzkasse Barmer am Donnerstag eine bedenkliche Studie. Demnach geht es vier von zehn Studierenden nicht gut. Sie sind am Limit, weil finanzielle Sorgen und hoher Druck ihren Studienalltag belasten.

Etwa 42 Prozent der Studierenden bewerten ihr Wohlbefinden als schlecht oder eingeschränkt.  © Jan Woitas/dpa

"Die Studienzeit ist für viele junge Erwachsene eine wichtige Weichenstellung. Gleichzeitig treffen akademische Anforderungen, finanzielle Fragen und persönliche Veränderungen aufeinander. Wenn daraus dauerhaft Belastungen entstehen, kann auch das Wohlbefinden leiden und sich schlimmstenfalls negativ auf die Gesundheit auswirken", so BARMER-Landesgeschäftsführerin Dr. Claudia Beutmann.

Rund 42 Prozent der Studierenden bewerteten ihr Wohlbefinden als schlecht oder eingeschränkt.

Nur 37 Prozent schätzten es als gut bis sehr gut ein, zeigt die bundesweite, repräsentative Barmer-Befragung.

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Auf dem sogenannten Well-Being-Index erreichen sie 54 von 100 Punkten, die Gesamtbevölkerung dagegen rund 60 Punkte.

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54 Punkte gelten als "leicht beeinträchtigt". Der Grad der Belastung und des Wohlbefindens verändert sich im Verlauf des Studiums. Anfänger bewerten ihre Situation positiver als Studierende in höheren Semestern.

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