Dacia kracht in Reh: Wildtier verendet an Unfallstelle

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Lommatzsch - Wildunfall im Landkreis Meißen: Kurz nach Mitternacht rauschte am Dienstag ein Dacia-Fahrer (47) auf der S32 in ein Reh! Das Tier war sofort tot.

Das Reh überlebte den Crash nicht. (Symbolfoto)
Das Reh überlebte den Crash nicht. (Symbolfoto)  © Jens Büttner/dpa

Wie die Polizeidirektion Dresden am Dienstagvormittag mitteilte, war der 47-Jährige gegen 0.45 Uhr in Richtung Lommatzsch unterwegs, als das Reh auf die Fahrbahn stürmte.

Der Dacia-Spring und der Wiederkäuer krachten ineinander! Das Reh starb noch an der Unfallstelle, während der Mann am Steuer des Dacia unverletzt davon kam.

An seinem Wagen entstand laut Polizei-Angaben ein Sachschaden von rund 1000 Euro.

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Laut dem Deutschen Jagdverband sind Rehe mit Abstand das häufigste Opfer von Wildunfällen auf deutschen Straßen. Jährlich sterben demnach mehr als 200.000 Rehe sofort oder später an ihren Verletzungen!

Das rät die Polizei bei einem Wildunfall

"Wildunfälle können zu jeder Tageszeit passieren. Fahren Sie deshalb vorausschauend", erklärt die PD Dresden - und rät außerdem:

  • Wenn ein Tier auf der Straße steht, bremst ab, blendet ab, hupt und vermeidet riskante Ausweichmanöver
  • Wenn ein Wildtier über die Straße gelaufen ist, rechnet mit weiteren Tieren, die die Fahrbahn queren
  • Nach einem Wildunfall die Unfallstelle absichern! Zieht die Warnweste an, stellt das Warndreieck auf und informiert die Polizei oder den zuständigen Jäger

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

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