Diskussionen in der Staatskanzlei: So stellen sich 200 Jugendliche Sachsens Zukunft vor

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Dresden - Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) lud am Wochenende zur Jugendzukunftskonferenz ein. Mehr als 200 Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren reisten dazu aus ganz Sachsen nach Dresden. Sie enterten die Staatskanzlei und diskutierten engagiert mit Ministern und Regierungsvertretern.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) nahm sich bei der Konferenz viel Zeit für Gespräche.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) nahm sich bei der Konferenz viel Zeit für Gespräche.  © Stefan Häßler

"Es ist unfassbar fortschrittlich und relevant, dass Jugendliche diese Möglichkeit bekommen, ihre Meinungen mit Entscheidungsträgern auszutauschen", sagte danach Melanie Störl (19) vom Landesschülerrat.

Die Veranstaltung gliederte sich in drei Blöcke. Zuerst gab es eine Fragerunde mit Kretschmer. Dann kam der Nachwuchs in Arbeitsgruppen mit Ministern und Regierungsvertretern ins Gespräch.

Ihre Schwerpunktthemen hießen "Mentale Gesundheit", "Sicherheit und Zusammenleben" sowie "Klima und Generation Zukunft". Am Ende präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse und die Politik zeigte auf, wo Perspektiven und Probleme liegen.

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Sachsen Sächsischer Landkreis unterstützt angehende Ärzte mit Förderprogramm

Die heftigsten Debatten gab es beim Thema Wehrpflicht. Der Leistungsdruck an den Schulen sowie die Notwendigkeit der Modernisierung der Bildungsinhalte kam immer wieder zur Sprache.

Die Vorbereitung der Konferenz in der Staatskanzlei hatte 15 Monate gedauert.
Die Vorbereitung der Konferenz in der Staatskanzlei hatte 15 Monate gedauert.  © Stefan Häßler
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Landesschülerrätin skeptisch, ob Vorschläge umgesetzt werden

Landesvater Kretschmer: "Die Jugendlichen sind klasse. Wie die reflektiert sind. Wir haben damals über Drogenaufklärung gesprochen. Die jungen Leute sind heute viel weiter."

Melanie Störl mahnte: "Jetzt kommt es darauf an, dass unsere Vorschläge umgesetzt werden." Sie ist da verhalten optimistisch: Nach der "JugendKlimaKonferenz" griff die Staatsregierung Ideen auf. Sie stieg um auf E-Autos und läutete an den Unis das Zeitalter der Mülltrennung ein.

Titelfoto: Stefan Häßler

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