Dresden - Niedrige Pegelstände an Elbe, Rhein und Donau setzen der Binnenschifffahrt schwer zu und haben deutliche Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung.
Das Fraunhofer IWU Dresden hat nun einen Lösungsansatz entwickelt und einen Prototyp gebaut.
Das Zauberwort dabei heißt "Aluminiumschaum". Zwischen zwei Deckblechen reduziert diese Sandwich-Bauweise das Gewicht erheblich, teilte das IWU mit.
"Bei etwa 30 Prozent Mindergewicht gegenüber herkömmlichem Schiffbaustahl stehen die Platten bisherigen Stahlplatten an Steifigkeit keineswegs nach", so Jörg Hohlfeld, Leiter der Gruppe Metallschaum am Fraunhofer IWU.
Dort werden bereits Konstruktionen mit Aluminiumschaum etwa für Werkzeugmaschinen oder Gehäuse von Traktionsbatterien in E-Autos entwickelt.
Nachteil sind höhere Material- und Prozesskosten bei der Herstellung.
Diese sollten sich gerade im Schiffbau durch die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile mehr als ausgleichen lassen, so das IWU.