Erster "Weihnachtsmarkt" gestartet! Hier steigt schon die Vorfreude auf den Advent
Seiffen - Vorvor-Freude ist die allerschönste Freude: Der Seiffener Sternenmarkt (Erzgebirgskreis) lockt alle, die die Adventszeit kaum noch erwarten können mit Räuchermännern, Pyramiden, bunt leuchtenden Sternen, einem Lichterbaum, Glühwein und Baumstrietzel.
"Wir verbinden Oktoberfeststimmung mit erzgebirgischer Vorfreude, Handwerk und Folklore", sagt Sternenmarkt-Erfinder und Spielzeugmacher Tino Günther (63).
"Als wir vor zwölf Jahren angefangen haben, waren 30 Leute da zur Eröffnung. Jetzt kommen Gäste aus ganz Deutschland."
Familie Wyrwa aus Berlin ist in Mannschaftsstärke angereist: "Familie und Freunde fahren jedes Jahr nach Seiffen, weil wir große Fans des erzgebirgischen Handwerks sind. Diesmal sind wir 22 Leute", erzählt Micaela Wyrwa (63), die auch schon neue Schätzchen für ihre persönliche Erzgebirgswelt gefunden hat. "Ich baue im Advent ein drei Meter langes Weihnachtsdorf auf und füge jedes Jahr neue Figuren hinzu."
Auch Tochter Kristin (41) kann die Vorfreude kaum noch zügeln: "Bei mir läuft schon Weihnachtsmusik."
Etwa 1000 Besucher am Eröffnungswochenende
Auch auf der Sternenmarktbühne wird Anfang Oktober bereits von "Heimlichkeiten im Advent, Weihnachtsduft und Plätzchen" gesungen.
In der Bäckerei gibt's hauseigenen Stollen, in der Hauptstraße des Ortes bummeln Kunden mit großen Tüten wie andernorts kurz vor Heiligabend.
Viele machen auch an der Bude der Seiffener Firma Uhlig halt, in der stehen Figuren, Häuschen und Pyramiden dicht an dicht stehen und Räucherkerzchen mit Plätzchenduft heimelige Stimmung verbreiten.
Hinterm Verkaufstresen sagt Katharina Uhlig (53): "Wir sind seit drei Jahren beim Sternenmarkt dabei. Der ist für uns zum Saisonauftakt geworden." Insgesamt hatten am Wochenende 45 Geschäfte geöffnet.
Veranstalter Tino Günther zeigt sich zufrieden
Veranstalter Günther ist zufrieden: "Am Eröffnungswochenende konnten wir rund 1000 Besucher begrüßen. Der Sternenmarkt strahlt über die Region hinaus."
Geöffnet ist bis 30. Dezember, bis Ende Oktober zunächst täglich von 11 bis 17 Uhr.
Titelfoto: Montage: Kristin Schmidt (4)

