"European Peace Ride" von Dresden bis zur Steilen Wand: Jan Ullrich begeistert auf der Friedensfahrt
Von Peggy Schellenberger
Chemnitz - Emotionen pur an der Steilen Wand von Meerane: Tausende Radsport-Fans säumten den 279 Meter steilen Anstieg. Früher ein gefürchteter Klassiker bei der großen Friedensfahrt, heute absoluter Publikumsmagnet des European Peace Ride.
Kein Geringerer als Tour-de-France-Gewinner und Olympiasieger Jan Ullrich (52) strampelte am Sonntag mit 200 Radsportlern die Wand hinauf. "War das schon immer so steil? Das hatte ich anders in Erinnerung", sagte Ullrich.
Als Gaststarter hatte er die letzte Etappe der dreitägigen 500 Kilometer-Tour ab Dresden nach Chemnitz bestritten.
Der European Peace Ride mit seiner inzwischen sechsten Auflage ist mittlerweile ein hochkarätiges Radsport-Event mit einer klaren Botschaft. "Es ist kein Rennen, sondern eine gemeinsame Mission", betont EPR-Macher Kai Winkler (47) nach der Fahrt von Zittau über Liberec, Dresden und Chemnitz. Hier tobten erneut Tausende Fans im Zieleinlauf im Jutta-Müller-Eissportzentrum bei der Ankunft der Radsportler.
Und hier sorgten dann die News über die Fortführung des European Peace Ride 2027 für erneuten Jubel und spontan die ersten Anmeldungen. Start ist in Chemnitz, danach steuern die Friedensfahrer die Prager Botschaft an, düsen weiter nach Budweis und schließlich nach Wien.
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Die EPR-Euphorie gibt ordentlich Stoff für die Bewerbung Deutschlands um den "Grand Départ" der Tour de France 2030. Die Entscheidung dazu fällt Anfang 2027.
Titelfoto: Bildmontage: Daniel Förster,
