Auf frischer Tat ertappt? Polizei stellt mutmaßlichen Kabeldieb bei Görlitz
Ludwigsdorf - Am vergangenen Dienstag wurde die Bundespolizei in der Nähe von Görlitz von der Deutschen Bahn wegen eines Kabeldiebstahls gerufen. Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, entdeckten sie dort einen Mann (43) mit verdächtiger Vergangenheit.
Bei den Beamten der Bundespolizeidirektion Ludwigsdorf klingelte am 1. September das Telefon. Laut einer Pressemitteilung meldete die DB InfraGO AG einen möglichen Kabeldiebstahl in Höhe des Bahnkilometers fünf zwischen Görlitz und Dresden.
Unverzüglich machten sich die Polizisten auf den Weg und tatsächlich trafen sie in der Nähe des Einsatzortes auf einen Mann neben den Gleisen. Der 43-Jährige trug zwar keinen Ausweis bei sich, stellte sich aber mündlich bei der Polizei vor.
Während der Gegenprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der gebürtige Deutsche bereits einige Male zuvor bei Ermittlungen in Erscheinung getreten ist – ebenfalls wegen Kabeldiebstahls.
Bei der nachfolgenden Hinweissuche im Bereich des Bahnkilometers fünf fanden die Beamten weitere Kabelstücke.
Der 43-Jährige wurde an Ort und Stelle vorläufig festgenommen.
Gericht ordnet Wohnungsdurchsuchung an
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft beschloss die Bundespolizeiinspektion, eine Wohnungsdurchsuchung bei dem mutmaßlichen Kabeldieb durchzuführen. Selbige wurde durch ein Gericht angeordnet.
Aktuell sind die Durchsuchung und die Ermittlung zur Herkunft der Kabelstücke im vollen Gange.
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