Handy-Alarm, Anzeigetafeln und Sirenen: Sechster bundesweiter Warntag im September

Deutschland - Jedes Jahr findet am zweiten Donnerstag im September der bundesweite Warntag statt. Damit soll die Bevölkerung auf die verschiedenen Warnmittel in Form von Sirenen, Cell Broadcast und Apps hingewiesen werden.

Um 11 Uhr wird es am 10. September wieder laut.  © Kristin Schmidt

Am 10. September werden deutschlandweit die Warnsysteme für den Krisen- und Katastrophenfall erprobt. Um 11 Uhr wird zentral über die Nationale Warnzentrale in Bonn eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst.

Diese erscheint dann unter anderem in der WarnApp NINA, per Mobilfunkdienst Cell Broadcast auf Euren Smartphones oder an digitalen Stadtinformationstafeln. Auch über Radio, Fernsehen und Internetseiten werden Warnungen gesendet.

Zudem gehen sämtliche Sirenen in den Städten los und warnen vor einer Gefahr.

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Um 11.45 Uhr folgt dann über die Sirenen sowie die Warn-Apps eine Entwarnung. Nur per Cell Broadcast, dem Mobilfunkdienst, wird es keine geben.

Bei der Warnung über die Sirenen handelt es sich um einen einmütigen Heulton, der aus sechs Tönen von je fünf Sekunden Dauer und je fünf Sekunden Pause besteht. Einen Gong oder eine Sprachdurchsage gibt es dazu nicht.

Ob Warnung und Entwarnung erfolgreich eingegangen sind, können Nutzende sowohl über die Warnapp NINA als auch über die Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zurückmelden und den Test so unterstützen.

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Schwachstellen in den Warnabläufen sollen aufgedeckt und behoben werden

Um 11.45 Uhr erscheint dann die Entwarnung zum Probealarm.  © pixaybay/Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe/obs

Durch diese bundesweite Probewarnung sollen mögliche Schwachstellen in den Warnabläufen aufgedeckt werden, damit technische und organisatorische Verbesserungen gezielt umgesetzt werden können und im Ernstfall die Warnung zuverlässig und flächendeckend die Bevölkerung erreicht.

"Gleichzeitig werden wir alle sensibilisiert, Vorsorge für Notfälle zu betreiben. Dazu gehört auch, Vorräte von Wasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten zu Hause zu haben", erklärt Steffen Kräher, Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen im Landratsamt.

Er verweist auf Publikationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, in denen die empfohlene Bevorratung konkret beschrieben ist: Es wird empfohlen, sich für zehn Tage einzudecken, so wird mit 20 Litern Wasser - also zwei pro Tag - gerechnet. Aber auch wichtige Dokumente sollten einen festen Platz haben, um im Notfall schnell zugreifen zu können.

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"Es ist wichtig, dass sich jeder Einzelne mit dem Thema Bevölkerungswarnung und darüber hinaus mit Eigenvorsorge beschäftigt", unterstreicht Steffen Kräher.

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