Mondfinsternis in Sachsen: Wann und wo das Spektakel Freitagfrüh zu erleben ist

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Von André Jahnke

Dresden - Das nächste Himmels-Spektakel innerhalb von zwei Wochen ist am frühen Freitagmorgen zu bewundern. Gegen 4.30 Uhr findet eine partielle Mondfinsternis statt.

Am frühen Freitagmorgen tritt der Mond in den Kernschatten der Erde. (Archivfoto)
Am frühen Freitagmorgen tritt der Mond in den Kernschatten der Erde. (Archivfoto)  © Thomas Warnack/dpa

Dieses Mal schiebt sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne zwischen Mond und Sonne. So wandert die Mondkugel durch den Schatten der Erde und wird verfinstert.

In diesem Fall tauchen allerdings nur 93 Prozent der sichtbaren Mondoberfläche in den Schatten ein. Deshalb bleibt das besonders beeindruckende Blutmond-Phänomen, bei dem sich der Himmelskörper tiefrot einfärbt, aus.

Der sichtbare Schatten ist ab 4.33 Uhr zu sehen. Um 6.12 Uhr erreicht die partielle Mondfinsternis ihren Höhepunkt.

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Zahlreiche Sternwarten in Sachsen öffnen in der Nacht ihre Tore. In Eilenburg gibt es in der Sternwarte Nordsachsen die "Lange Nacht der Sterne" mit Vorträgen und einem Mitternachtscafé. Zum gemeinsamen Beobachten sollte jeder aber eine wärmende Decke mitbringen.

Auch die Sternwarten in Rodewisch (Vogtlandkreis), Schneeberg (Erzgebirgskreis) und Radebeul bieten gemeinsames Beobachten durch die Teleskope an. Zu allen Veranstaltungen sollte man sich aber vorab anmelden. 

Eine Verdunkelungsbrille wie bei der Sonnenfinsternis braucht es nicht, dafür ist das vom Mond reflektierte Sonnenlicht zu schwach. Die Finsternis ist gut mit bloßem Auge zu sehen.

Titelfoto: Thomas Warnack/dpa

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