Nach Insolvenz: Rekord-Traditionsfirma aus Sachsen ist gerettet
Oederan - Die "Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz", die im Sommer Insolvenz anmelden musste, ist gerettet. Der Traditionshersteller ist vor allem für seine Knickohrhasen und spektakulären Großpyramiden, wie auf dem Dresdner Strietzelmarkt, bekannt.
Die Firma wird vom Dresdner Unternehmer Rico Paul (46) übernommen und unter dem neuen Namen Gahlenzer Holzbaukunst GmbH weitergeführt.
"Werkstatt, Maschinen, Formen und die Marke Gahlenz bleiben erhalten – und vor allem die Menschen mit ihrem jahrzehntelangen Wissen. Gemeinsam mit Steinbach soll Bewährtes bewahrt und gleichzeitig Neues geschaffen werden. Gahlenz bleibt Gahlenz – und bekommt eine neue Zukunft", teilte das Unternehmen mit.
Der neue Eigentümer setzt vor allem auf den US-Markt, auf dem auch die Großfiguren und -pyramiden aus Gahlenz Absatz finden sollen.
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Erleichtert äußerte sich der Geschäftsführer des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller Frederic Günther (40): "Gut, dass der Traditionsbetrieb erhalten bleibt, vor allem wegen der Großbauten, die für die ganze Branche werben."
Titelfoto: Bildmontage: Kristin Schmidt, Detlev Müller