Neue Auswertung zu Tankrabatt in Sachsen: Bittere Nachricht für Autofahrer
Dresden - Zum 1. Oktober trat in Deutschland wieder ein Tankrabatt in Kraft. Bis zum Jahresende gilt eine steuerliche Entlastung von 16,7 Cent pro Liter. Doch was konnten Autofahrer dadurch zuletzt wirklich sparen? Eine Auswertung von "benzinampel.de" liefert nun neue und zugleich ernüchternde Zahlen für Sachsen.
So kostete Super E10 in der vergangenen Woche (12. bis 18. Oktober) im Schnitt 2,167 Euro je Liter, also 9,6 Cent weniger als am 30. September vor dem Rabatt. Diesel lag bei 2,289 Euro (-12,3 Cent).
Bitter: Im Bundesvergleich schneidet der Freistaat bei der E10-Preissenkung gegen den "Sieger" Brandenburg (12,2 Cent je Liter) besonders schlecht ab. Nur der 15. Platz ist drin.
Kein Wunder also, dass Dresden und Leipzig die Schlusslichter unter der 20 größten Städten der Republik sind (Rabatt nur 8,7 beziehungsweise 8,4 Cent pro Liter).
Etwas besser sieht es beim Diesel aus. Hierbei kommt Sachsen hinter dem "Gewinner" Hamburg (15,3 Cent je Liter) auf den zehnten Rang. Die Landeshauptstadt liegt mit einer Ersparnis von 11,4 Cent je Liter im Mittelfeld, die Messestadt landet mit 14,0 Cent sogar auf dem dritten Platz des Top-20-Rankings.
Preis für E10 im Vogtland am stärksten gesunken
Ein genauerer Blick auf die Regionen des Freistaats verrät zudem, dass der E10-Preis im Vogtlandkreis (13,2 Cent) am stärksten, im Landkreis Nordsachsen (9,2 Cent) am wenigsten sank.
Dem Online-Vergleichsportal zufolge geht ein Teil der Lücke zur vollen Entlastung auf gestiegene Einkaufspreise zurück. Für die Ermittlung der Durchschnittswerte seien die Preismeldungen aller Tankstellen an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe berücksichtigt worden.
Titelfoto: Philip Dulian/dpa
