Revolutioniert dieses Start-up aus Sachsen den Bier-Transport?

Dresden - Zur Arbeit mit dem Fahrrad, Einkäufe aber lieber mit dem Auto. Ein Team aus Dresden und Leipzig möchte diese Einstellung verbinden und hat mit "allpacka" eine Lastenbox fürs Fahrrad erfunden, mit der man sogar einen Kasten Bier transportieren kann.

Lukas Ludwig (30, l.) und Jonathan Vincentz (29) haben die "allpacka" Lastenbox fürs Fahrrad erfunden.  © Ove Landgraf

Bereits 1100 Vorbestellungen sind eingegangen. Am Mittwoch war der offizielle Verkaufsstart.

Klaus Dünzkofer (62) war der erste Kunde, der sich seine Lastenbox in der Seifhennersdorfer Straße (Neustadt) abholen konnte: "Ich habe Auto und Fahrrad. Aber nun kann ich sogar mit dem Rad einkaufen und dabei bleibt mein Bike schön schmal."

Denn die Lastenbox "allpacka one" lässt sich mit doppelter Falttechnik auf Radbreite verkleinern. Die Idee dazu kam dem Erfinder Lukas Ludwig (30) auf dem Nachhauseweg.

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"Wieso kann ich meinen Gepäckträger, der 25 Kilo Last tragen kann, eigentlich nicht zum Einkauf nutzen, ohne weitere Taschen mitzutragen?", fragte sich der Erfinder und teilte die Idee mit seinen Freunden.

Einen weiteren Kritikpunkt nennt Co-Gründer Jonathan Vincentz (29): "Lastenräder sind mit sehr hohen Investitionen verbunden. Manche mögen die Steuerung nicht. Unsere Box ist viel billiger und passt aufs eigene Rad."

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Lukas Ludwig zeigt in der Neustädter Produktionsstätte, wie die Box zusammengebaut wird.  © Ove Landgraf
Ein Grund zu feiern. Am Mittwoch war Verkaufsstart des neuen Start-ups in der Seifhennersdorfer Straße.  © Ove Landgraf

2024 gegründet, produziert das Start-up auch in Leipzig, doch überwiegend in Dresden. Die Lastenbox kann ab sofort bestellt werden. Das Grundmodell kostet 169 Euro. Lieferzeit derzeit bis zu sechs Wochen. "Wir haben einfach sehr viele Bestellungen abzuarbeiten, aber danach wird es schneller gehen", so Ludwig. Infos: allpacka-box.de.

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