Sachsens Bauern protestieren in Dresden mit Mini-Treckern gegen Abkommen

Dresden - Sachsens Bauern gehen wegen des Mercosur-Abkommens mit Südamerika auf die Barrikaden.

Die Beteiligung an den neuen Bauernprotesten war groß. Rund 100 Landwirte kamen auf den Dresdner Neumarkt, dazu weiteres Publikum.  © Petra Hornig

Am Donnerstag lud der Landwirtschaftsverein "Land schafft Verbindung" (LSV) zu einer Protestaktion mit Spielzeugtraktoren auf den Dresdner Neumarkt.

Rund 100 Landwirte mit etwa 50 Spielzeug-Treckern folgten dem Aufruf. "Wir sind heute hier, weil wir wollen, dass das Abkommen neu verhandelt wird", sagte Robert Erdmann (39), selbst Landwirt und Vizevorsitzender des LSV, gegenüber TAG24.

In Europa gelten weit höhere Standards, in Südamerika könne weit günstiger produziert werden, so Erdmann.

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Mercosur-Staaten sind Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Mit dem gleichnamigen Abkommen will die EU eine Freihandelszone schaffen, um hohe Zölle bei Exporten zu umgehen.

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Auf den Neumarkt kamen auch Christian Hartmann (51, CDU), Jörg Urban (61, AfD) und Sachsens Agrarminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (54, CDU). "Wir machen uns Sorgen um die Fairness", so der Minister. Die müsse von der Politik organisiert werden.

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