Sachsens Schmalspurbahnen starten mit Dampf in die Saison

Dresden - Osterhasenexpress, Eiersuche, Sonderzüge unter Dampf: Ostern gehöre einfach zu den Veranstaltungshöhepunkten im Jahr, sagt etwa Denise Zwicker von der Döllnitzbahn in Mügeln. So werben Sachsens Schmalspurbahnen für das bevorstehende Feiertagswochenende mit diversen Angeboten.

Eine Dampflok der 99er-Reihe steht am Bahnhof Steinbach im Erzgebirge.  © Sebastian Willnow/dpa

In die neue Saison starten Karfreitag die Muskauer Waldeisenbahn und die Preßnitztalbahn im Erzgebirge.

Die ist zwischen Jöhstadt und Steinbach ausschließlich als Museumsbahn unterwegs. Einst führte die Schmalspurstrecke von Jöhstadt sogar bis Wolkenstein und diente dem Transport von Gütern aus kleinen Fabriken, wie Gerald Seifert berichtet, der die Geschäfte des Betreibervereins führt.

Die Waldeisenbahn verbindet Weißwasser mit den Parks in Bad Muskau und Kromlau. Ihre Geschichte geht auf eine Güterbahn zurück, die ab 1895 Kohlegruben, Sägewerke, Ziegeleien und Papierfabriken im Faltenbogen verband.

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Fünf täglich verkehrende Bahnen und vier Museumsbahnen sind auf schmalen Spuren in verschiedenen Regionen des Freistaates unterwegs. "Das ist eine einzigartige Dichte und mehr als in anderen Bundesländern", sagte Christian Sacher, Projektleiter der Dampfbahn-Route Sachsen.

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Insgesamt rund 125 Kilometer umfasse das Streckennetz der neun Schmalspurbahnen, die laut Sacher zusammen circa 955.000 Menschen im vergangenen Jahr befördert haben.

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