Meißen - Die 5. Sächsische Landesausstellung auf der Albrechtsburg in Meißen nimmt Formen an.
Inzwischen steht fest, dass das Zwickauer Büro ökonzept die Gestaltung übernehmen wird. In drei Jahren dann können Besucher der Interpretation der Gestaltungsfirma zur sächsischen Identität und Geschichte auf den Grund gehen.
"Uns allen steht Großes bevor", kündigt Schlösserland-Chef Christian Striefler (64) im Hinblick auf die Ausstellung an. Vor allem, dass eine Firma aus dem Freistaat den Zuschlag bekommen hat, freue ihn sehr.
Ökonzept setzte sich in einem zweistufigen Auswahlverfahren gegen Planungsbüros aus New York, München und Berlin durch. "Wir freuen uns sehr. Bei dieser Konkurrenz haben wir ehrlich gesagt nicht damit gerechnet", betont Geschäftsführer Matthias Kaluza (66).
Entscheidend sei gewesen, dass sich die Zwickauer besonders gut auf die Perspektive der Besucher und das historische Gebäude eingelassen hätten, begründet Projektleiter Thomas Stein die finale Wahl.
Eine klassische Geschichtsausstellung, die die Chronologie in den Blick nimmt, soll allerdings nicht entstehen. Vielmehr steht die Frage im Raum, was das Besondere an Sachsen ist.
Kosten für 5. Sächsische Landesausstellung im Millionenbereich
"Wir legen sehr viel Wert auf Erlebnisorientierung, spielerische Wissensvermittlung und wollen verschiedene Ebenen der Informationen schaffen", gibt Kaluza einen ersten Einblick in das Ideenkonzept. Noch wird intensiv geplant.
Ökonzept untersucht zunächst, wie sich Besucher durch die Burg bewegen und welche Bereiche ihre Aufmerksamkeit besonders fesseln. Im Frühjahr 2027 soll erstmals gezeigt werden, wie sich das Konzept konkret in die Räume der Burg einfügt.
Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen im Millionenbereich, der Schlösserland-Chef betont jedoch: "Die Kosten haben wir im Griff."