Sächsischer Motorsport-Fan stirbt bei Roller-Unfall in Indonesien

Glauchau - Er war bei den Rennteams "zu Hause", kannte die Atmosphäre in der Boxengasse. Jetzt trauert die Motorsport-Szene um René Hecker (†47). Der Glauchauer (Landkreis Zwickau) kam bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der indonesischen Insel Lombok ums Leben - nahe der Rennstrecke von Mandalika.

Motorsport-Fan René Hecker (†47) kam bei einem Crash in Indonesien ums Leben. (Symbolfoto)  © Claudia Nass/123RF

Nach Zeitungsberichten vor Ort ereignete sich der Unfall am 8. Oktober auf der Straße zum westlichen Parkplatz des Grand-Prix-Kurses.

Einen Tag später sollte dort das MotoGP-Wochenende beginnen. Hecker war den Ermittlungen zufolge mit einem Honda-Roller unterwegs und wurde von einem dahinter folgenden Wagen auf den Mittelstreifen geschleudert.

Er starb noch an der Unfallstelle. Drei Tage später hätte er Geburtstag gefeiert.

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Wie sehr Hecker im Rennsport fehlen wird, zeigt ein öffentlicher Abschied vom deutschen Team Kiefer Racing.

Das Team schreibt auf Facebook: "Lieber René Hecker, ob Moto2 oder Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft, du warst oft bei uns in der Box."

Die Begegnungen seien immer ein fröhliches Wiedersehen gewesen. Jetzt herrsche Fassungslosigkeit.

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In Glauchau engagierte sich Hecker vor allem auch politisch in der FDP: 2015 war er Beisitzer im Glauchauer Ortsvorstand. Zur Stadtratswahl 2024 stand der Automobilbauer auf Listenplatz fünf der FDP-Liste. Der FDP-Kreisverband hat sich bislang nicht zu seinem Tod geäußert.

Offen bleibt damit auch, ob seine Parteifreunde einen gemeinsamen Abschied oder ein öffentliches Gedenken planen.

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