Dresden - Aufatmen: Sachsen ist bei der Suche nach einem nationalen atomaren Endlager raus.
Zwar seien die bisher noch in Untersuchung befindlichen sächsischen Teilgebiete im Erzgebirge und in der Lausitz gut geeignet, besitzen aber nicht die beste Eignung, hieß es am Vormittag in einer Vorabinformation.
Damit würden die sächsischen Gebiete nicht weiter bearbeitet, sagte die Bereichsleiterin Standortauswahl der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Lisa Seidel.
Die letzte Entscheidung habe aber die Politik, hieß es.
Mehr zum neuen Bearbeitungsstand will die BGE bei einer Pressekonferenz um 14 Uhr bekannt geben.
90 Teilgebiete waren noch im Rennen als Atommüll-Standort. Im Erzgebirge und in der Oberlausitz liegen die zwölf Gebiete, die sich rein theoretisch für das Endlager hätten eignen können - sieben an der Grenze zu Tschechien, eins im Osterzgebirge und vier westlich und östlich von Bautzen.