Lkw schiebt Auto in Betonmauer: A4 Richtung Görlitz zeitweise voll gesperrt
Burkau - Autofahrer brauchten am Freitag auf der A4 gute Nerven: Die Autobahn war Richtung Görlitz wegen eines Unfalls voll gesperrt.
Grund für die Sperrung ist laut einer Sprecherin der Polizei Görlitz ein Unfall in Höhe der Ausfahrt Burkau. Gegen 10.50 Uhr fuhr eine Frau (42) mit ihrem VW T-Roc durch die Baustelle zwischen den beiden Ortschaften Ohorn und Burkau auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Görlitz.
Neben ihr auf dem rechten Fahrstreifen fuhren zur selben Zeit zwei Lkw hintereinander. Verkehrsbedingt musste der voran fahrende MAN-Laster (Fahrer 35) bremsen, was den dahinter fahrenden Iveco-Fahrer (43) überraschte. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, zog der 43-Jährige ersten Erkenntnissen zufolge nach links auf die andere Fahrspur rüber, auf der er jedoch mit der VW-Fahrerin zusammenstieß und den Wagen gegen die Betonmauer drückte.
Die 42-Jährige wurde bei dem Unfall in ihrem Auto eingeklemmt und verletzt.
Sie konnte jedoch später von der Feuerwehr befreit und zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.
A4 Richtung Görlitz war für knapp zwei Stunden komplett dicht
Neben dem Iveco und dem VW wurde auch der MAN-Lkw am Heck beschädigt. Insgesamt entstand durch die Karambolage ein Sachschaden von rund 37.000 Euro, wobei sich allein der Schaden am VW-Kompakt-SUV auf knapp 25.000 Euro beläuft.
Während des Einsatzes der Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdienstes musste die A4 Richtung Görlitz voll gesperrt werden. Nach der Beseitigung der Unfallstelle wurde die Fahrbahn gegen 12.45 Uhr wieder freigegeben, sodass der Verkehr mittlerweile wieder rollt.
Titelfoto: Rocci Klein
