Viele Medizinstudenten in Sachsen wollen aufs Land

Dresden - Gute Nachrichten für Sachsens medizinische Versorgung: Viele junge Ärzte können sich eine eigene Praxis vorstellen. Das ergab eine Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) an Hochschulen des Freistaats.

88 Prozent der Nachwuchs-Ärzte wünschen sich sogar weniger Bereitschafts-, Nacht- und Wochenenddienste. (Symbolfoto)  © Sebastian Kahnert/dpa

So sind 71 Prozent der Medizinstudenten grundsätzlich offen für eine Niederlassung, 21 Prozent unentschlossen. Auch eine Praxis auf dem Land ist für den medizinischen Nachwuchs denkbar.

19 Prozent schließen das komplett aus. Damit der Schritt aufs Land attraktiv wird, braucht es aus Sicht der jungen Ärzte vor allem eine gute Verkehrsanbindung, Nähe zu einer größeren Stadt, eine verlässliche medizinische Infrastruktur sowie Schulen und Kitas.

Denn für 98 Prozent der Befragten sind Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Auch finanzielle Hilfen wie Stipendien oder Zuschüsse zur Praxisgründung fallen ins Gewicht.

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95 Prozent wünschen sich flexiblere und planbare Arbeitszeiten.

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Damit der Schritt zur eigenen Niederlassung leichter wird, fordern 92 Prozent, schon im Studium eine bessere Vorbereitung, gerade in rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen.

Befragt wurden Ende des vergangenen Jahres 63 Studenten der Humanmedizin in Sachsen.

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