Vor dem Start der Lese: So schätzen Sachsens Winzer das Weinjahr ein

Meißen/Radebeul - Sachsens Winzer rechnen mit einem guten Weinjahr 2026. Felix Hößelbarth, Vorsitzender des Weinbauverbandes Sachsen und Geschäftsführer des Bio-Weinguts Hoflößnitz, blickt vor dem Beginn der Weinlese jedenfalls positiv auf das aktuelle Wetter: "Im Trockenen ernten ist immer gut."

Felix Hößelbarth, Vorsitzender des Weinbauverbands Sachsen, begutachtet Trauben der Rotweinsorte Regent.  © Robert Michael/dpa

Bis Juni gab es laut Hößelbarth zudem im Vergleich der zurückliegenden zehn Jahre ordentliche Niederschlagsmengen, die sich gut verteilten.

Daher blicken die sächsischen Winzer optimistisch auf die Ernte. Die Trauben seien in diesem Jahr relativ frühreif, weshalb mit einer guten aromatischen und geschmacklichen Reife des Jahrgangs zu rechnen sei.

Was die Erntemenge angeht, ist man ebenfalls vorsichtig optimistisch. Zwar werde man die Rekordernte vom vorigen Jahr mit fast 2,95 Millionen Litern wohl nicht erreichen.

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Aber: "Ich gehe mal von 10 Prozent weniger aus, da sind wir bei etwa 2,6 Millionen Litern, also immer noch eine sehr solide Erntemenge für Sachsen", sagt Hößelbarth.

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Die Lese im letzten Jahr - hier Trauben der Sorte Traminer am Weinberg "Goldener Wagen" in Radebeul - war besonders ertragreich.  © Robert Michael/dpa

Den Anfang bei der Weinlese macht das Staatsweingut Schloss Wackerbarth am kommenden Donnerstag. Allgemein soll die Weinlese laut Hößelbarth in der letzten Augustwoche beginnen.

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