Wegen Dürre und Trockenheit: SachsenEnergie weicht auf die Elbe aus

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Dresden - SachsenEnergie reagiert auf die schwächelnden Talsperren im Osterzgebirge: Normalerweise bezieht der Großversorger jährlich rund 25 Millionen Kubikmeter Rohwasser aus der Talsperre Klingenberg-Lehnmühle.

Die Talsperre Lehnmühle ist mit ihren fünf Millionen Kubikmetern Wasser nahezu leer.
Die Talsperre Lehnmühle ist mit ihren fünf Millionen Kubikmetern Wasser nahezu leer.  © Steffen Füssel

Etwas mehr als die Hälfte des Dresdner Bedarfs, wie das Unternehmen auf TAG24-Nachfrage schrieb. Aktuell würde diese Menge "zur Schonung der Talsperre" reduziert.

Das fehlende Wasser können die Werke Hosterwitz und Tolkewitz derzeit vollständig mit Grund- und Elbwasser ersetzen, hieß es.

Doch die Ausweichstellen schwächeln: Die Elbe führte zuletzt nur rund 86 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, im langjährigen Mittel sind es 328.

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Noch könne SachsenEnergie den geringeren Talsperrenbezug vollständig kompensieren. Das Unternehmen räumt aber selbst ein: Sind Talsperrenzuflüsse UND Elbe gleichzeitig über längere Zeit stark eingeschränkt, würde das die Versorgungssicherheit zunehmend belasten.

Für dieses Jahr gibt der Versorger aber Entwarnung. Auch die Landesdirektion sehe derzeit "keine Krise". Bleibt auch der kommende Winter zu trocken, versickern die Reserven.

Titelfoto: Steffen Füssel

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