Dreiste Gefahrstoff-Entsorgung im Wald? Rund 100 Kanister entdeckt

Heidmoor - In einem Waldstück bei Heidmoor (Kreis Segeberg) wurden am Mittwochmorgen Kanister mit möglichen Gefahrstoffen entdeckt. Es ist der zweite Fall in wenigen Tagen.

Die Feuerwehr hat die Kanister auf mögliche Beschädigungen untersucht.  © NEWS5 / René Schröder

Gegen 6 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über den Fund informiert. "Momentan ist der Stand noch, dass wir erstmal gucken müssen, worum es sich handelt", so ein Polizeisprecher gegenüber TAG24.

Unklar sei zudem, ob die Kanister brüchig sind und ob möglicherweise Schadstoffe in die Umwelt gelangen konnten.

Wie lange die Kanister schon in dem Waldstück liegen, ist ebenfalls Gegendstand der Ermittlungen.

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Am vergangenen Freitag wurden etwa einen Kilometer entfernt bereits rund 50 Kanister gefunden. "Ob da irgendein Zusammenhang bestehen könnte, muss auch noch geklärt werden" so der Sprecher.

Nach ersten Einschätzungen der Feuerwehr könnte es sich um den Gefahrenstoff Isoprobanol handeln, das oftmals als Lösungsmittel eingesetzt wird. Das Landeskriminalamt Schleswig-Holsteins führt eine erste Beprobung der Substanzen durch.

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Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung

Wer im Bereich Lutzhorn und Heidmoor verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Von besonderem Interesse sind Hinweise auf ortsfremde Transporter, Lieferwagen oder sonstige Fahrzeuge, die im fraglichen Zeitraum in der Umgebung aufgefallen sind.

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung um 12.03 Uhr, aktualisiert um 15.20 Uhr.

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