Riesen-Schlagloch und Straßenschäden: Autobahn im Norden für unbestimmte Zeit voll gesperrt
Bargteheide/Bad Oldesloe - Autofahrer aufgepasst! Aufgrund von Straßenschäden musste die A1 in Fahrtrichtung Lübeck/Fehmarn (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein) in den frühen Morgenstunden am Mittwoch voll gesperrt werden. Die Sperrung könnte noch längere Zeit andauern.
Gegen 3.15 Uhr entdeckten Beamte zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe eine "größere Beschädigung" auf der rechten Fahrspur, teilte die Polizei am Mittwochvormittag mit.
Dabei handelte es sich um ein gewaltiges Schlagloch. Nach Angaben der Polizei war es etwa zwei Meter breit, 60 Zentimeter lang und rund 15 Zentimeter tief. Die Einsatzkräfte sperrten daraufhin zunächst den rechten Fahrstreifen.
Doch damit nicht genug: Auch auf der Gegenfahrbahn lagen bereits herausgebrochene Betonteile. Ein Auto wurde durch die Trümmer bereits beschädigt.
Bei einer weiteren Kontrolle der Strecke stellten die Beamten rund zwei Kilometer entfernt zusätzlich eine weitere beginnende Beschädigung der Straße fest.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Autobahnmeisterei fiel schließlich die Entscheidung, die A1 in Fahrtrichtung Lübeck/Fehmarn komplett zu sperren.
Wie lange die notwendigen Arbeiten dauern werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Nach Angaben der Polizei ist jedoch damit zu rechnen, dass die Vollsperrung noch längere Zeit bestehen bleibt.
Titelfoto: Ulrich Perrey/dpa
