Die Titelparty geht weiter: Monarchs feiern jetzt auch im Rathaus
Dresden - Was für eine Fortsetzung der Feierlichkeiten! Am Dienstagabend wurde den Dresden Monarchs noch eine besondere Ehrung zuteil. Der Deutsche Meister von 2026 durfte sich ins Stadtbuch der Landeshauptstadt eintragen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (54, FDP) hatte zum Party-Termin geladen.
"Wir haben das vor einem guten Jahr im Kleineren mit dem DEL-Aufstieg der Eislöwen geübt. Aber so eine Meisterschaft ist noch mal was ganz Besonderes. Ihr habt dem American Football viel Gutes in unserer Stadt getan. Aber nach dem Sieg ist vor dem Sieg, ich wünsche mir, dass ihr den Titel verteidigt", erklärte Dresdens Stadtoberhaupt.
Schon am Sonntag feierten die Königlichen ihren zweiten Meistertitel in der 34-jährigen Vereinsgeschichte nach 2021 ausgiebig noch einmal mit über 1000 Fans im Trainingszentrum an der Bärnsdorfer Straße.
Emotionaler Höhepunkt war wohl die Gravur der steinernen Meisterstatue vor der Geschäftsstelle, die jetzt nach "2021" auch das Jahr "2026" ziert.
Gleichzeitig wurde auch bei allen Spielern, Mitarbeitern und Trainern die Fingergröße gemessen. Schließlich soll es wie schon nach dem ersten Titel einen prachtvollen Meisterring geben.
Für Spieler, Trainer und Mitarbeiter der Monarchs gab's noch einen besonderen Termin
"Das, was wir in den vergangenen Tagen wieder erleben durften, zeigt, was für eine Familie die Dresden Monarchs und ihre Fans sind. Es erfüllt uns mit Stolz, dass so viele Menschen hinter uns stehen und uns über die gesamte Saison hinweg bedingungslos unterstützen. Umso glücklicher sind wir, dass wir ihnen mit dem Pokal ein kleines Stück zurückzahlen konnten", erklärt Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler.
Und: "Nicht weniger stolz sind wir über die Einladung des Oberbürgermeisters Dirk Hilbert und der Landeshauptstadt Dresden, die Meisterfeier im Stadtforum fortzusetzen."
Für die internationalen Spieler heißt es in den nächsten Tagen Abschied nehmen, es geht zurück in ihre Heimat. In den nächsten Monaten wird sich herausstellen, wer davon wiederkommen wird.
Titelfoto: Lutz Hentschel
