Dresden - Dieser Sonntag war einer der Superlative! Die Dresden Monarchs setzten gegen die Hildesheim Invaders ein Statement nach dem anderen. Das vielleicht größte an diesem Tag: 20.000 Euro für den guten Zweck. Ganz nebenbei gab's auch noch einen starken 31:0 (7:0, 14:0, 10:0, 0:0)-Erfolg vor 5610 Fans im Heinz-Steyer-Stadion - den elften Sieg im elften Spiel.
Über 19.500 Euro wurden durch die Trikotversteigerungen und den T-Shirt-Verkauf eingenommen, sodass die Monarchs zwei Schecks in Höhe von jeweils 10.000 Euro an das Onkologische Zentrum des Städtischen Klinikums Dresden und das Sächsische Kinderpalliativzentrum des Universitätsklinikums Dresden übergeben konnten.
"Die Organisation kann sehr stolz auf das sein, was sie hier getan hat, um Geld für die Krebsforschung zu sammeln. Ich bin jedenfalls stolz", erklärt Headcoach Greg Seamon.
Vielleicht war das sogar der größte Erfolg an diesem Tag, aber auch der seiner Mannschaft kann sich sehen lassen.
Gepunktet wurde nämlich auch: Jeweils einen Run-Touchdown von Tofunmi Lala (8.) und David Moore III. (23.), einmal fand Quarterback Casey Thompson auch Montigo Moss (18.) in der Endzone. Das zweite Mal (26.) legte der Receiver noch jede Menge Yards zum zwischenzeitlichen 27:0 zurück.
Der nächste Superlativ aber kam von Florian Finke (29.): Der Kicker erzielte mit dem 50-Yard-Field-Goal bereits seine Punkte 710 bis 712 für die Königlichen. 33 Punkte braucht er noch, um der beste Scorer in der Vereinsgeschichte zu werden.
Die Dresden Monarchs haben mit der Nordmeisterschaft den ersten wichtigen Schritt gemacht
Überragend an diesem Tag aber mal wieder die Defense, die das nächste große Ausrufezeichen hinter eine bisher bockstarke Saison setzte.
Bereits das dritte Mal in dieser Spielzeit ließen die Mannen von Coordinator Martin Schmidt keine Punkte zu. Lucas Masero (28.) und Jason Denneboom (33.) fingen jeweils eine Interception. Die von Vance Feuerbacher (36.) wurde aufgrund eines Fouls zurückgenommen.
Auch das Duell der Quarterback-Jäger ging an die Monarchs. Max von Mühldorfer (16.) drückte einmal allein und einmal mit Logan Mobelini (19.) Invaders-Spielmacher Nelson Hughes III. in den Boden. Hildesheims Superstar Kyle Kitchens (17.) kam nur einmal zum Zug.
Die Nordmeisterschaft ist den Monarchs damit bei noch einem ausstehenden Spiel in der regulären Saison nicht mehr zu nehmen. Damit gibt's auch im Viertel- sowie im möglichen Halbfinale der Play-offs ein Heimspiel.
Seamon: "Das war ein sehr wichtiger Sieg. Es hat gezeigt, dass wir die Nord-Champions sind. Ich weiß nicht, wie oft die Monarchs den Norden gewonnen haben, aber es fühlt sich gut an, das zu tun. Und es gibt das Heimrecht in den Play-offs. Das war unser Ziel für heute."