Niners schnuppern an der Bayern-Sensation! Knappe Niederlage nach beherztem Kampf
Chemnitz - Bittere Heimniederlage für die Niners Chemnitz gegen den FC Bayern! Drei der vier Viertel gingen an die Mannschaft von Trainer Rodrigo Pastore. Doch der Sieger hieß München! Die Stars von der Isar behaupteten sich am Samstag mit 87:83 (45:50).
Die 4400 Zuschauer in der Messe Chemnitz erlebten ein packendes Basketball-Duell. Zurecht feierten sie nach der Schlusssirene das Pastore-Team für den beherzten und leidenschaftlichen Auftritt. Beste Niners-Werfer waren Mateo Seric mit 21 Punkten und Phlandrous Fleming Jr. (19 Zähler).
Mit einer rekordverdächtigen Korbdifferenz von +123 beendete das Team von Neu-Coach Anton Gavel (führte Ulm 2023 zur Meisterschaft und Bamberg in diesem Jahr zum Pokalsieg) die ersten drei Spiele. Unter anderem fegten die Münchner Pokalsieger Bamberg (108:72) und Meister Alba Berlin (95:61) humorlos aus der Halle.
Bei den Niners fehlte zum zweiten Mal in der Bundesliga Cobe Williams. Der US-Amerikaner, am Mittwochabend beim 93:84-Heimsieg gegen Klaipeda mit starken 17 Punkten und fünf Assists, sitzt derzeit seine Sperre nach der Tätlichkeit gegen Hagen ab.
Das Pastore-Team zauberte ein starkes erstes Viertel aufs Parkett. Höhepunkt war der krachende Dunk von Darion Atkins zum 21:13. Acht-Punkte-Vorsprung für den Außenseiter nach acht Minuten!
Chemnitz geht mit Führung in Pause
Die Führung verteidigten die Chemnitzer bis zur Pausensirene. 50:45 hieß es nach 20 Minuten, in denen sich das Pastore-Team lediglich vier Ballverluste leistete (Bayern acht) und die Gastgeber aus dem Nahbereich mit einer über 70-prozentigen Wurfquote glänzten.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste eine Schippe drauf. Sie starteten mit einem 9:0-Lauf und zwangen Trainer Rodrigo Pastore nach 161 Sekunden bereits zur ersten Auszeit.
Diese Schwächephase der Niners war am Ende spielentscheidend. Das bayrische Star-Ensemble mit den Welt- und Europameistern Andi Obst und Johannes Voigtmann entschieden das dritte Viertel mit 22:12 für sich.
Die Führung brachten die Bayern, bei denen Obst (16 Punkte) der Topscorer war, mit ihrer ganzen Routine und Erfahrung über die Zeit.
Titelfoto: IMAGO / EHL Media

