Niners-Spiel in Hamburg mit 13-minütiger Unterbrechung! Das war der Grund

Chemnitz - Was für eine verrückte Partie der Niners Chemnitz am Freitagabend bei den Towers Hamburg! Das Spiel, das die Chemnitzer in der Verlängerung 90:94 verloren, musste für 13 Minuten unterbrochen werden. Grund war ein Konfetti-Regen, der nach dem ersten Sprungball auf das Parkett niederging.

Wegen des Konfetti-Regens musste das Spiel fast eine ganze Viertelstunde unterbrochen werden.  © IMAGO / Steinsiek.ch

"Sowohl der Konfetti-Regen als auch das Spiel haben mir sehr viel Spaß gemacht", sagte Hamburgs Trainer Benka Barloschky (38) nach der Partie. Vielleicht wäre sein Urteil anders ausgefallen, wenn am Ende eine Heimniederlage gestanden hätte …

Danach sah es lange aus. Denn die "Orange Army" lag bis zwei Minuten vor Ende des letzten Viertels vorn. Mit einem 7:0-Lauf zum 80:79 rissen die Hausherren das Ruder herum. Chemnitz kam zurück, lag erneut vorn - bis 20 Sekunden vor Ende des letzten Viertels.

Da versenkte Noah Thomasson (25) einen Dreier, rettete die Towers in die Verlängerung. Mit lautstarker Unterstützung der 2400 Fans wuchsen die Gastgeber über sich hinaus und schickten die Gäste mit einer Niederlage zurück nach Sachsen. Bester Niners-Werfer: Stefan Smith (27) mit 19 Punkten.

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"Es war ein sehr physisches Spiel, in dem wir nicht in der Lage waren, vorzeitig eine Entscheidung herbeizuführen", ärgerte sich Trainer Rodrigo Pastore (54).

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Seltsame Schiedsrichter-Aktion der Knackpunkt?

Niners-Coach Rodrigo Pastore (54) zeigte sich nach dem Spiel als fairer Verlierer.  © Hendrik Schmidt/dpa

Er sah den Knackpunkt bei einer seltsamen Schiedsrichter-Aktion vor dem 7:0-Lauf der Hamburger. Chemnitz lag acht Punkte vorn. Die Referees ließen das Spiel zunächst weiterlaufen. Nach einer Spielunterbrechung entschieden sie nach dem Sichten der Videobilder auf Technisches Foul von Smith, erkannten die zwei Punkte ab, entschieden auf Freiwürfe und Ballbesitz für Hamburg.

"Danach haben wir drei Offensivrebounds abgegeben. Hamburg kam zurück", so Pastore.

Der Argentinier zeigte sich als fairer Verlierer: "Kompliment an Hamburg, sie haben die Big Plays gemacht, am Ende ihre Würfe getroffen. Für uns ist es schade. Wir hatten die Chance. Aber die Effizienz hat nicht gestimmt, nicht beim Distanzwurf und auch nicht in der Ballkontrolle. Wir werden daran arbeiten."

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Bereits am Sonntag geht’s weiter. In der Messe Chemnitz wollen die Niners gegen Aufsteiger Hagen dann endlich den ersten Saisonsieg feiern.

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