Er lag nach Not-OP im Koma! Boxer stirbt mit nur 26 Jahren
Mexicali (Baja California, Mexiko) - Tagelang kämpfte Arturo "Lobito" Torres im Koma um sein Leben. Nun ist der Boxer mit gerade einmal 26 Jahren verstorben.
Der mexikanische Boxverband (FMB) bestätigte auf Social Media die tragische Nachricht, verabschiedete sich mit emotionalen Worten vom 26-Jährigen.
"Wir teilen die Trauer, die seine Familie, seine Freunde, seine Trainer und die gesamte Boxgemeinschaft von Baja California erfasst hat, und wünschen ihnen, dass sie angesichts dieses unersetzlichen Verlusts bald Trost und Kraft finden mögen", hieß es in einem Instagram-Statement zum Tod des Leichtgewicht-Fighters nach dessen Kampf gegen Landsmann Gilberto "Torito" García am 19. September.
In der siebten Runde ging Torres k.o., verlor dabei das Bewusstsein. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er auf einer Trage aus der Halle ins Allgemeine Krankenhaus von Mexicali gebracht.
Dort entdeckten die Ärzte ein Blutgerinnsel in seinem Gehirn. Torres musste daraufhin notoperiert und anschließend in ein künstliches Koma versetzt werden.
Bruder gab positives Gesundheits-Update
Zunächst sah es aber noch so aus, als könnte er sich wieder erholen. Sein Bruder Angel machte in den Tagen nach dem Kampf mit einem positiven Update zu seinem Gesundheitszustand nämlich Hoffnung. Nun jedoch herrscht tiefe Trauer, auch bei seinem Onkel.
Auf Facebook richtete Oktavio Torres bewegende Worte an seinen verstorbenen Neffen: "Ein Teil von mir, mein Blut, wurde mir entrissen, aber ich weiß, dass deine Erinnerung für immer in mir weiterleben wird", schrieb er.
"Ich werde dich vermissen, wie du zu mir kamst und mich um Rat fragtest, als wäre ich dein Vater, und ich tat es immer mit demselben Gefühl. Ich werde dich mein Leben lang vermissen, bis wir uns wiedersehen."
Titelfoto: Instagram, arturotorres.box
