Beide Trainer sind sich bei Elfer bei Aue einig, Bär moniert zudem Foul vorm 0:2

Aue - "Das Matchglück ist nicht auf unserer Seite gewesen und meiner Meinung nach hatten zwei ungünstige Schiedsrichterentscheidungen, die mit entscheidend waren, dass das Spiel in eine falsche Richtung gegangen ist", haderte Erzgebirge Aues Cheftrainer Khvicha Shubitidze (51) nach dem 0:4 gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit Referee Konrad Oldhafer (31) und dessen Gespann.

Auch aus Sicht des TSG-Trainers Christian Ilzer (48) hätte es den Handelfmeter für Aue geben können.  © picture point/Sven Sonntag

Die Unparteiischen hätten in der ersten Minute einen Handelfmeter für Aue geben sollen, nachdem der Schuss von Willi Kamm an Mats Rots' Oberarm ging. Danach kam noch in Auer Spieler zu Fall. "Unser Videoanalyst kam hinterher zu uns und sagte, dass es außerdem noch ein ganz klares Foul hinterher gab", schilderte Shubitidze die Sicht der Auer Bank.

"Es kann durchaus auch einen Elfmeterpfiff geben", gab auch TSG-Trainer Christian Ilzer (48) zu.

"Wenn es 1:0 für uns steht, läuft dann vielleicht alles in die richtige Richtung", trauerte "Shubi" dem nicht gegebenen Elfer hinterher. Stattdessen fing sich der Schacht in der sechsten Minute das 0:1 und nach der nächsten strittigen Szene in der 17. Minute das 0:2.

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Das war passiert: Kapitän Marcel Bär (34) hatte in der gegnerischen Hälfte einen Schlag abbekommen und war überdies zu Boden gerempelt worden. Der Pfiff blieb aus und die Kraichgauer erhöhten.

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Laut Cheftrainer Khvicha Shubitidze (51) hätte der Handelfmeter die Richtung des Spiels möglicherweise in eine andere gelenkt.  © picture point/Sven Sonntag

VAR kommt im DFB-Pokal erst ab Runde zwei zum Einsatz

Nachdem Spiel hagelte es Kritik an den Unparteiischen Konrad Oldhafer (31).  © picture point/Sven Sonntag

"Er trifft mich ganz klar an der Achillesferse und checkt mich oben weg. Das muss er ganz klar pfeifen! Danach gab es noch ein paar Aktionen, die er (Schiedsrichter Konrad Oldhafer/d. Red.) einfach schlecht bewertet hat. Sowas fehlt einfach, um eine Sensation zu schaffen", monierte Bär.

Das Dilemma im DFB-Pokal ist, dass der VAR erst ab der zweiten Runde im Einsatz ist, sondern wäre wohl auch hier korrigierend eingegriffen worden.

Aue kämpfte aufopferungsvoll, stemmte sich jedoch vergeblich gegen die Niederlage. Bär: "Wenn du gegen Hoffenheim, 2:0 oder 3:0 zurückliegst, wird es schwer und du musst Schadensbegrenzung betreiben. Es grenzt an ein Wunder, dass wir nochmal zurückgekommen sind und gute Phasen im Spiel hatten, wo letztlich die letzten Zentimeter oder der letzte Pass gefehlt haben."

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