Nach frühem Traumtor-Schock: FC Bayern erledigt Pflichtaufgabe in Osnabrück

Osnabrück - Nach einem kleinen Stotter-Start hat der FC Bayern im DFB-Pokalspiel beim Zweitligisten VfL Osnabrück am Mittwochabend einen ungefährdeten 4:1 (2:1)-Sieg eingefahren.

Robin Fabinski (l.) im Zweikampf mit Bayerns Michael Olise.  © INA FASSBENDER / AFP

Ein Sonntagsschuss brachte den Underdog früh in Führung. Tah und Kim sahen bei einem langen Ball der Niedersachsen nicht gut aus. Robin Meißner fasste sich ein Herz und hämmerte den Ball aus 30 Metern unhaltbar in den Winkel (5.).

Der Münchner Star-Angriff aus Kane, Diaz, Olise und Neuzugang Saibari tat sich zunächst schwer, gegen eine robuste VfL-Verteidigung in die Gefahrenzone einzudringen. In der 18. Minute nutzte Kane aber direkt die erste Bayern-Chance nach einem Kimmich-Chipball für den Ausgleich.

Der Druck der Münchner wurde nun immer größer. Nach einem Ballverlust von Badjie im Spielaufbau, steckte Olise zu Diaz durch, der frei vor Krumrey scheiterte. Bischof stand jedoch goldrichtig und verwandelte den Abpraller zur 2:1-Führung (24.).

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Osnabrück kam zwar vereinzelt zu Vorstößen, doch die Bayern hatten das Geschehen fest im Griff. Vor allem über Kimmich und Olise entstanden immer wieder gefährliche Situationen, ohne dass die Münchner noch vor der Pause nachlegen konnten.

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FC Bayern gegen VfL Osnabrück: Olise und Kane machen den Deckel drauf

Der VfL verteidigte leidenschaftlich gegen überlegene Bayern.  © David Ebener/dpa

Im zweiten Durchgang tat sich der Titelverteidiger aus München zunächst schwer, Osnabrück entscheidend unter Druck zu setzen. Der FC Bayern hatte zwar viel Ballbesitz, fand jedoch kaum den Weg in gefährliche Zonen.

Aber ab der 60. Minute erhöhten die Münchner dann den Druck, ohne zunächst für die Entscheidung zu sorgen. Olise und Saibari scheiterten zunächst an Krumrey. Dann setzte Kane eine Flanke aus kurzer Distanz über den Kasten (61.).

In der 71. Minute münzte der deutsche Rekordmeister seine Überlegenheit in etwas Zählbares um: Nach einem Ballverlust von Müller schickte Karl Olise in die Tiefe. Der Franzose behauptete sich gegen Fabinski und lupfte den Ball über den herauslaufenden Krumrey ins Tor.

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In der Schlussphase zeigte der Unparteiische nach einem Foul von Müller an Pavlovic im Strafraum auf den Punkt. Kane trat an und verwandelte souverän zum 4:1-Endstand (86.).

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