Knallhart-Strafe gegen Haaland-Club? Dieses Horror-Szenario soll Manchester drohen
Manchester (England) - Im seit 2023 laufenden XXL-Finanzprozess droht Manchester City womöglich der sportliche Super-GAU. Denn bei einem Urteil könnte der Fußball-Gigant ein historischer Hammer drohen, der selbst Punktabzüge und die Aberkennung von Titeln in den Schatten stellt.
Wie der kolumbianische Sportjournalist Cesar Augusto Londoño am Donnerstagabend auf X mitteilte, ziehe die UEFA einen Ausschluss des Premier-League-Riesen aus allen europäischen Wettbewerben für sieben bis zehn Jahre in Betracht.
Die Skyblues wären damit in der Champions League, Europa League und Conference League nicht mehr vertreten.
Ganz unbekannt ist dem Club die Aussicht auf einen Bann allerdings nicht: Schon 2020 hatte der europäische Fußball-Dachverband den zehnmaligen Englischen Meister wegen Finanztricksereien über mindestens 204 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 242 Millionen Euro) für zwei Jahre von der internationalen Bühne verbannen wollen.
Der Sportgerichtshof CAS hatte die Sperre später jedoch wieder aufgehoben, die zuvor verhängte Geldstrafe von 30 auf 10 Millionen Euro gesenkt.
Multi-Millionen-Betrug: Manchester City wehrt sich gegen Vorwürfe
Diesmal dürfte es für City aber fast unmöglich werden, ungeschoren davonzukommen. Mit 900 Millionen Pfund (rund 1,06 Milliarden Euro) steht nämlich mehr als das Vierfache der damaligen Summe im Raum!
Die Vorwürfe beziehen sich auf die Jahre 2009 bis 2018. In dieser Zeit soll der Verein um Superstar Erling Haaland (26) unter anderem bei Finanzangaben und Zahlungen an Spieler und Trainer getrickst haben.
Ende September befand eine unabhängige Kommission ManCity schließlich in 115 Anklagepunkten für schuldig.
Die Citizens legten dagegen Berufung ein, stellten klar: "Der Verein ist unschuldig hinsichtlich der von der Premier League erhobenen Vorwürfe und es liegt eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise vor, die alle seine Standpunkte in diesem Fall stützen", hieß es in einem damaligen Statement.
Titelfoto: Fotomontage (2): Lindsey Parnaby/dpa, Dave Thompson/AP/dpa

