FC-Derbysieg teuer erkauft: Mittelfeldstar fehlt wohl bis Jahresende

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Köln - Der 1. FC Köln hat den 2:1-Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag bitter erkauft: Mittelfeldstar Ellyes Skhiri (31) wird wohl bis Jahresende fehlen.

FC-Physio Christian Osebold (l.) und Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff (2.v.l.) kümmerten sich auf dem Platz um den verletzten Ellyes Skhiri (in Weiß).
FC-Physio Christian Osebold (l.) und Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff (2.v.l.) kümmerten sich auf dem Platz um den verletzten Ellyes Skhiri (in Weiß).  © Federico Gambarini/dpa

Der Tunesier war kurz vor dem Halbzeitpfiff von Gladbachs Florian Neuhaus (29) umgegrätscht und böse am Sprunggelenk getroffen worden. Sofort zeigte Skhiri an, dass es für ihn nicht weitergehen würde.

Nachdem sich daraufhin zunächst FC-Physio Christian Osebold und Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff um den Sechser gekümmert hatten, musste der 31-Jährige schließlich mit einer Trage vom Platz gebracht werden.

Besonders ärgerlich: Während die FC-Anhänger Skhiri aufmunternden Applaus spendeten, waren aus dem Gladbacher Fanblock deutlich hämische "Auf Wiedersehen"-Rufe zu hören.

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Noch während des Spiels wurde Skhiri daraufhin in die Mediapark-Klinik gebracht, wo er sich einer MRT-Untersuchung unterzog.

Der Tunesier musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden.
Der Tunesier musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden.  © Federico Gambarini/dpa

Ellyes Skhiri wird dem 1. FC Köln wohl zwei bis drei Monate fehlen

Am Abend teilte der Klub schließlich mit, dass er eine "Verletzung am Sprunggelenk" erlitten habe. Wie lange er genau ausfallen wird, blieb aber unklar. Der FC sprach lediglich von "einer längeren Pause".

Wie der "Express" erfahren haben will, soll Skhiri allerdings mindestens zwei bis drei Monate fehlen - das Fußballjahr 2026 dürfte für ihn damit vorzeitig beendet sein.

"Es tut mir unheimlich leid für Flaco [Ellyes Skhiri, Anm. d. Red.]. Ich glaube, es sieht nicht so gut aus. […] Deswegen ist der Sieg auch ein bisschen für Flaco", sagte der für ihn eingewechselte Tom Krauß (25) nach Schlusspfiff.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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