FC-Torschütze Linton Maina nach Remis gegen Bremen enttäuscht: "Fühlt sich an wie eine Niederlage "

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Köln - Nach einer guten ersten Halbzeit verlor der 1. FC Köln gegen Werder Bremen nicht nur den Faden, sondern verspielte auch die knappe Führung. Linton Maina (27) fand nach dem Schlusspfiff entsprechend deutliche Worte.

Linton Maina (27) vom 1. FC Köln ärgerte sich über die verlorenen Punkte gegen Werder Bremen. (Archivfoto)
Linton Maina (27) vom 1. FC Köln ärgerte sich über die verlorenen Punkte gegen Werder Bremen. (Archivfoto)  © David Inderlied/dpa

"Im Moment fühlt es sich an wie eine Niederlage", sagte der Torschütze zur frühen 1:0-Führung am Samstagabend in der Mixed Zone des Kölner RheinEnergie-Stadions. "Wenn du führst, mit dem Elfmeter noch die Chance hast, dann ist es am Ende zu wenig."

Besonders ärgerte den Flügelflitzer, dass die Hausherren schon früh in der Saison einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Kontrahenten aus der Hand gaben. "Gegen solche Gegner auf Augenhöhe ist es wichtig, drei Punkte hier zu lassen", erklärte Maina, ehe er beschwichtigend hinterherschob: "Am Ende ist jeder Punkt wichtig."

Die Leistung der Mannschaft befand der 27-Jährige insbesondere in den ersten 20 bis 25 Minuten als "echt in Ordnung".

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Man habe mutigen Fußball gezeigt, nach vorne gespielt und Spaß gehabt, betonte der gebürtige Berliner. Kurz: "Wir waren richtig gut drin im Spiel."

FC-Flitzer Linton Maina empfindet Punkteteilung "alles in allem verdient"

Werder-Neuzugang Niclas Füllkrug (33) egalisierte den Treffer von Maina nach einer Ecke und schob zum 1:1-Endstand ein.
Werder-Neuzugang Niclas Füllkrug (33) egalisierte den Treffer von Maina nach einer Ecke und schob zum 1:1-Endstand ein.  © Thomas Frey/dpa

Anschließend habe man dann zunehmend den Faden verloren und Abstimmungsfehler hätten sich eingeschlichen. Dadurch sei Bremen immer dominanter geworden und insbesondere nach dem Pausentee immer wieder über die Seiten durchgebrochen.

"Wir haben es zunächst verteidigt bekommen. Aber wenn der Gegner immer wieder durchkommt, ist es nur eine Frage der Zeit", analysierte Maina. Insgesamt sei die Punkteteilung dadurch am Ende auch "alles in allem verdient" gewesen.

Dass er selbst mit einem eigenen Tor zum Matchwinner wurde und so bereits seinen zweiten Scorerpunkt nach seiner Vorlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim sammeln konnte, ist derweil nur ein schwacher Trost für den Flügelflitzer:

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"Das ist natürlich schön für mich. Ich bin gut drauf und hatte eine gute Vorbereitung. Ich versuche, das umzusetzen, was man von mir will und vorne gefährlicher zu werden. Dennoch hätte ich aber lieber gewonnen."

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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