Spektakuläre Wende bei Said El Mala: Jetzt steigt dieser Bundesligist in den Transfer-Poker ein
Köln - Müssen sich die Fans des 1. FC Köln etwa doch noch Sorgen machen? Gerüchten zufolge könnte Said El Mala (19) die Geißböcke im Sommer doch noch verlassen.
In der vergangenen Woche haben die FC-Verantwortlichen um Sportvorstand Thomas Kessler (40) ein Angebot von Borussia Dortmund abgelehnt.
Angeblich soll der BVB bereit gewesen sein, 46 Millionen Euro fix zu zahlen. Außerdem sei man gewillt gewesen, Bonuszahlungen zu leisten, die die Ablöse auf 52 bis 53 Millionen Euro gesteigert hätten.
Die gescheiterten Verhandlungen rufen jetzt aber anscheinend einen weiteren Bundesliga-Konkurrenten auf den Plan.
Wie "Bild" nämlich berichtet, ist RB Leipzig gewillt, in den Transfer-Poker um den deutschen Nationalspieler einzusteigen.
Demnach bereiten die Bullen ein Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro vor. Hinzu sollen rund fünf Millionen Euro leicht zu erreichenden Bonuszahlungen und fünf Millionen für außergewöhnliche Erfolge kommen.
Außerdem sei man bereit, den Kölnern eine Weiterverkaufsbeteiligung einzuräumen - anders als der BVB.
Red Bull muss Angebot freigeben
Eine Hürde für das Leipziger Angebot gibt es aber noch. Ein Ablöse-Paket in dieser Höhe muss bei den Bullen vom Aufsichtsrat, also von Gesellschafter Red Bull, abgesegnet werden.
Die Entscheidung darüber, ob man bei El Mala einen Vorstoß wagt, soll angeblich in dieser Woche fallen.
Nach Informationen von "Bild" gehe die Tendenz aber in die Richtung, dass man in diesem Sommer noch eine große Investition tätigen wird.
Neben dem 19-jährigen Flügelspieler der Kölner steht aber noch ein weiterer Spieler als Ersatz, für den zu Real Madrid gewechselten Yan Diomande, (19) auf der Liste.
Demnach soll auch Diego Moreira (22) von Racing Straßburg ein heißer Kandidat sein. Wie französische Medien berichten, soll der 22-Jährige aber eine Ablöse von 70 Millionen Euro kosten.
Allerdings - so berichtet es "Bild" - habe es mit dem Verein noch gar keine Gespräch gegeben.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

