Ex-Bayern-Star Alaba zu Union Berlin? Das ist dran

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Berlin - Kann er die Gegentor-Flut stoppen? Bei Union Berlin wird plötzlich ein ganz großer Name gehandelt: Ex-Bayern-Star David Alaba (34).

David Alaba (34, l.) ist nach seiner WM-Teilnahme weiterhin ohne Verein.
David Alaba (34, l.) ist nach seiner WM-Teilnahme weiterhin ohne Verein.  © Georg Hochmuth/APA/dpa

Der 34-Jährige erhielt nach fünf Jahren bei Real Madrid keinen neuen Verein und steht auch nach Ende der Transferperiode noch ohne neuen Klub da. Die Bild bringt daher Union ins Spiel.

Schlägt nun tatsächlich ein mehrfacher Ex-Champions-League-Sieger in Köpenick auf? Eher nicht. Kaum machte das Gerücht die Runde durch die Medien, ordnete Sky bereits ein: Alaba wird nicht kommen. An dem Gerücht ist nach Sky-Informationen nichts dran.

An Optionen mangelt es dem 117-fachen österreichischen Nationalspieler ohnehin nicht.

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"Es hat zahlreiche Anfragen gegeben. In den USA, in Europa, überall", sagte sein Vater und Berater George Alaba der Kronen Zeitung. Klar ist: Er wird seine Karriere fortsetzen. Nur wo, ist noch unklar. Eine Entscheidung des Ex-Real-Stars steht aber offenbar bevor.

"Wie es weitergeht, wird er bald verkünden. Es geht ihm hervorragend", kündigte sein Papa an. Klar ist aber: Nach Bayern und Madrid wird Berlin-Köpenick nicht sein nächster Stopp werden.

Bei den Bayern bekam Union Berlin gleich sieben Stück eingeschenkt.
Bei den Bayern bekam Union Berlin gleich sieben Stück eingeschenkt.  © Harry Langer/dpa

Union Berlin ist die Schießbude der Bundesliga

Nach fünf Jahren bei den Königlichen verabschiedet sich David Alaba aus Madrid.
Nach fünf Jahren bei den Königlichen verabschiedet sich David Alaba aus Madrid.  © Manu Fernandez/AP/dpa

Ohnehin sind die Eisernen nominell in der Innenverteidigung eigentlich gut aufgestellt. Mit Leopold Querfeld (22), Zeno Van Den Bosch (23), Bundesliga-Rückkehrer Felix Uduokhai (29), Stanley Nsoki (27) und Marvin Friedrich (30) stehen Mauro Lustrinelli (50) fünf Innenverteidiger zur Verfügung.

Nur die Umstellung auf Viererkette will noch nicht fruchten. Einst war Union immer ein Bollwerk, nun sind die Eisernen zur Schießbude der Liga geworden. Die Berliner haben schon 17 Gegentore kassiert. So viel wie kein anderer Bundesligist.

Abhilfe könnte womöglich Marvin Friedrich schaffen. Der Union-Rückkehrer wartet noch auf seinen ersten Einsatz, trainiert nach seiner Verletzung aber wieder. Wird er nach der XXL-Länderspielpause zum Stabilisator?

Titelfoto: Georg Hochmuth/APA/dpa

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