Bayer-Star war schon auf Vereinssuche: Darum ist Robert Andrich geblieben

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Leverkusen - Nachdem der Spanier Carles Martínez (42) im Sommer das Traineramt bei Bayer 04 Leverkusen übernommen hatte, spielte Double-Sieger Robert Andrich (32) sportlich zunächst kaum eine Rolle. Trotzdem kämpfte sich der 19-fache Nationalspieler nach und nach wieder zurück und darf sich inzwischen wieder über regelmäßige Einsätze freuen. Hat sich ein Winter-Wechsel damit erledigt?

Mit seiner robusten und harten Spielweise hat sich Robert Andrich (32) zum Publikumsliebling bei Bayer 04 Leverkusen gemausert. Trotzdem standen die Zeichen im vergangenen Sommer auf Abschied.
Mit seiner robusten und harten Spielweise hat sich Robert Andrich (32) zum Publikumsliebling bei Bayer 04 Leverkusen gemausert. Trotzdem standen die Zeichen im vergangenen Sommer auf Abschied.  © Fabian Strauch/dpa

"Grundsätzlich schaue ich nicht ständig darauf, wann das Transferfenster öffnet und wann ich dann wechseln kann. Ich bin vollwertiges Mitglied von Bayer Leverkusen. Ich merke eine unfassbare Anerkennung vom Verein, von den Fans und Mitarbeitern", sagt der beinharte Abräumer in der neuen Folge des Podcasts "Kerners 11" mit Sportreporter Johannes B. Kerner (61).

Dass sich ein Wechsel im Sommer zerschlagen hat, obwohl die Vereinsbosse ihm bereits mitgeteilt hatten, dass es für ihn sportlich schwierig werden könnte, erklärt der 32-Jährige so: "Wir haben uns sehr intensiv nach einem neuen Verein umgeschaut. Es ist nicht dazu gekommen, weil es einfach nicht gepasst hat."

Er habe zudem nicht wechseln wollen, nur weil er zweite Wahl gewesen sei.

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"Dafür habe ich sportlich einen zu hohen Anspruch an mich. Beispielsweise zu einem Bundesligisten zu gehen, der gegen den Abstieg spielt, hat sich für mich in diesem Moment nicht richtig angefühlt."

Robert Andrich über Wechsel ins Ausland: "Natürlich schaut man auch international"

Dennoch weiß der 32-Jährige, der bei Zweitliga-Spitzenreiter Hertha Berlin ausgebildet wurde und seit 2021 für die Werkself aufläuft, dass sich die Situation im Fußballgeschäft schnell ändern kann: "Man weiß nie, wie es läuft", sagt er.

Im Fall der Fälle wäre für den Sechser, der bislang ausschließlich in Deutschland aktiv war, auch ein Wechsel ins Ausland eine Option: "Natürlich schaut man auch international, das ist keine Frage." Zumal er inzwischen in einem Alter sei, "wo man darüber sprechen kann, mal eine andere Erfahrung zu machen".

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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