15 Monate nach dem Berlinski-Rauswurf: CFC versinkt in der Bedeutungslosigkeit!

Chemnitz - Nun haben es die Chemnitzer schwarz auf weiß: Der CFC ist nur noch Mittelmaß!

Daniel Berlinski (37, r.) musste am 1. März 2022 gehen, Christian Tiffert (41, l.) wurde sein Nachfolger.
Daniel Berlinski (37, r.) musste am 1. März 2022 gehen, Christian Tiffert (41, l.) wurde sein Nachfolger.  © Picture Point/Roger Petzsche

Der ehemalige Drittligist wird die Saison maximal auf Platz acht abschließen. Bei einer Niederlage im letzten Spiel der Saison am Sonntag gegen Viktoria Berlin (das Hinspiel endete 0:3) droht sogar Platz zehn zum Abschluss.

Zur Erinnerung: Als Cheftrainer Daniel Berlinski (37) am 1. März des vergangenen Jahres entlassen wurde, hatte er 16 Pflichtspiele in Folge nicht verloren. Er stand mit dem CFC nach 26 Spielen mit nur vier Niederlagen und 48 Punkten auf Platz fünf.

Jetzt sind 33 Spieltage rum. Die Himmelblauen kassierten bei Hertha BSC II. ihre zehnte Niederlage. Sie sind mit nur 49 Zählern Tabellen-Neunter.

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Die Analysen von Spielern und Trainer klingen seit Wochen gleich.

"Hertha ist schnell und mutig. Die Berliner haben Tempo. Sie werden in jedem Spiel zu Torchancen kommen. Ich sage trotzdem: Das Spiel muss so nicht enden", meinte Trainer Christian Tiffert (41).

Noch mehr öffentliche Kritik nach der Pleite in Berlin schwer für CFC-Trainer Tiffert

Wie so oft in den vergangenen Wochen führte der erste Angriff des Gegners zum Tor. Veit Stange setzte sich in der linken Strafraumhälfte gegen Tobias Müller durch. Die Außenrist-Hereingabe des Berliners legte Tony Rölke mit der Hacke ins Netz.

Ein Treffer, der Tiffert ärgerte: "Wir bringen Hertha früh in Führung. Auch das zweite Tor muss nicht sein." Mit noch mehr öffentlicher Kritik tat sich der 41-Jährige nach der Pleite in Berlin schwer: "Alles, was ich sage, ist schwierig für einen Trainer, wenn die eigene Mannschaft 1:3 verloren hat."

Tiffert hob lieber die positiven Ansätze hervor: "Wir haben nach dem 0:2 vieles versucht, um den Rückstand wettzumachen. Doch aus den guten spielerischen Ansätzen kreieren wir zu wenige Torchancen." Und die, die die Gäste hatten, wurden nur beim 1:2 durch Felix Brügmann genutzt.

So blieben die Hertha-Bubis zum neunten Mal in Folge ungeschlagen. Für die Tiffert-Elf war es das vierte Spiel ohne Sieg.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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