Bengalos, Spielunterbrechung, Platzverweise: CFC rettet im verrückten Duell mit Jena einen Punkt!

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Chemnitz - Das war ein ganz später, aber ein hochverdienter Punkt für den Chemnitzer FC: David Vogt hat den Himmelblauen am Freitagabend mit seinem Tor in der siebten Minute der Nachspielzeit einen Zähler. Vor 8413 Zuschauern endete das Heim-Spektakel gegen den FC Carl Zeiss Jena 1:1 (0:1)

Jenas Emilio Munser brachte die Gäste schon in der 4. Minute in Führung.
Jenas Emilio Munser brachte die Gäste schon in der 4. Minute in Führung.  © Picture Point/Gabor Krieg

Das Traditionsduell begann mit einer kalten Dusche für die Himmelblauen. Emilio Munser war in der 4. Minute frei durch und brachte Jena mit der ersten Chance in Führung. Das vierte Saisontor für den 18-Jährigen.

Zum ersten Mal in dieser Saison lagen die Chemnitzer zurück. Sie reagierten mit wütenden Angriffen. Nach einem schönen Spielzug hatte Domenico Alberico in der 11. Minute den Ausgleich auf dem Fuß. Er scheiterte an Torwart Marius Liesegang.

Sieben Minuten später köpfte Ron Berlinski, der für Jonas Marx in die Startelf gerückt war, aus zentraler Position übers Tor. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war es erneut Alberico, der in aussichtsreicher Position zum Abschluss kam. Auch diese Möglichkeit ließ der Stürmer ungenutzt.

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Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es hektisch. Dennis Slamar klärte beim Schuss von Munser auf der Linie. Torwart David Richter wollte den Ball aus der Gefahrenzone schlagen. Jenas Stürmer Manasse Eshele klärte im Stil eines Handballers. Der Mittelstürmer war kurz zuvor verwarnt worden und sah von Schiedsrichter Florian Lukawski folgerichtig die Gelb-Rote Karte.

Wegen der zahlreichen Pyrotechnik, die auf der Südtribüne zum Einsatz kam, musste das Spiel in der zweiten Halbzeit unterbrochen werden.
Wegen der zahlreichen Pyrotechnik, die auf der Südtribüne zum Einsatz kam, musste das Spiel in der zweiten Halbzeit unterbrochen werden.  © Marcus Hengst

Jena in zweiter Halbzeit in Unterzahl

Domenico Alberico versucht, an Jenas Miguel Boog vorbei an den Ball zu kommen.
Domenico Alberico versucht, an Jenas Miguel Boog vorbei an den Ball zu kommen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Thüringer marschierten in Unterzahl in die zweite Halbzeit und verschanzten sich am eigenen Strafraum. Der CFC drückte auf das 1:1, brachte den Ball aber nicht im Kasten der Gäste unter. Berlinski (54.) und Alberico (55.) scheiterten an Liesegang.

In der 68. Minute wurde das Spiel unterbrochen. Auf der Südtribüne brannten jede Menge Bengalos. Der Qualm zog ins Stadioninnere. Die Sicht war beeinträchtig. Referee Lukawski bat beide Teams an die Seitenlinie. Nach sechs Minuten pfiff er die Partie wieder an.

Die Himmelblauen setzten ihr Powerplay fort. Johannes Pistol zog aus gut 25 Metern ab - Liesegang parierte (79.). In der 89. Minute bejubelte das Stadion den vermeintlichen Ausgleich von Jonas Marx. Assistent Andy Stolz hob die Fahne - Abseits. Bitter für den CFC!

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Im Gegenzug hatte Jannes Werner die Entscheidung auf dem Fuß. Der Jenaer setzte das runde Leder an die Querlatte.

Drei Minuten später flog Sören Reddemann mit Gelb-Rot vom Platz. Die Gäste standen nur noch mit neun Mann auf dem Platz und kassierten in der fast zwölf (!) Minuten langen Nachspielzeit den Ausgleich.

Titelfoto: Marcus Hengst

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